Kreativität ist kein Zufall und Begeisterung mein Ziel!
Kontakt: +49 176 66678432
oder per Email: info@lichtritzer.de

Zwei Standards erwischen Lindlar eiskalt

Jonas Stiefelhagen dreht sich um seinen Gegenspieler Luca Jansen und erzielt das 1:0.

Oberberg – Jonas Stiefelhagen war der Machwinner beim Hohkeppeler Derbysieg gegen Lindlar.

Eintracht Hohkeppel – TuS Lindlar 3:0 (2:0).

Mit dem Sieg im Gemeindetreffen gegen den TuS Lindlar hat Eintracht Hohkeppel einen gelungenen Kaltstart ins neue Jahr hingelegt und die Tabellenspitze vorübergehend zurückerobert. „Die Punkte nehmen wir natürlich gerne mit, wobei wir wissen, dass wir uns noch steigern müssen, wenn wir die Pole Position behalten wollen“, sagte Trainer Konrad Czarnetzki nach seiner erfolgreichen Premiere. „Ein 3:0 im Derby. Mehr kann ich mir zum Einstand nicht wünschen.“

Immer wieder wurde Thomas Tomanek, hier im Luftduell mit Moritz Stellberg, mit langen Bällen gesucht.

Ein pünktlicher Start war den Lokalrivalen (und den rund 200 bei Minustemperaturen bibbernden Zuschauern) nicht vergönnt: Das Schiedsrichtergespann hatte auf der Anfahrt eine Autopanne und kreuzte deshalb mit enormer Verspätung im Achim-Lammers-Waldstadion auf. Der Anstoß erfolgte mit halbstündiger Verzögerung.  Es waren keine 120 Sekunden gespielt, da hatten die TuS-Anhänger schon den Torschrei auf den Lippen. David Förster köpfte eine exakt getimte Freistoßflanke von Marc Bruch freistehend über den Eintracht-Kasten.

Fast im Gegenzug machten es die Gastgeber besser: Ein Einwurf landete bei Jonas Stiefelhagen, der aus der Drehung abzog. Der Schuss kam zentral auf das Gehäuse, doch Tobias Kapellen, der sich übrigens in einem Trikot der Deutschen Eishockey-Nationalmannschaft aufgewärmt hatte, konnte den Schuss aus kurzer Distanz nicht mehr entscheidend ablenken.

Hoang-Nam Chau setzt sich mit unlauteren Mitteln gegen Pascal Nguyen durch.

Die Gäste fanden sich nach dem Rückstand in der Rolle wieder, die Spielgestaltung übernehmen zu müssen. Tatsächlich kombinierte man etwas gefälliger als Hohkeppel, brenzlig wurde es in der Box allerdings selten. Förster schloss aus zentraler Position überhastet ab (12.), bevor die Schwarz-Gelben die zweite Standardsituation ins Ziel brachten. Timur Millitürk schlug einen Freistoß in den Strafraum, wo alle TuS-Akteure zu Salzsäulen erstarrten. Stiefelhagen nickte die Kugel unbedrängt ins lange Eck.

Ruhende Bälle waren auch in Folgezeit das bestimmende Element: Tomanek zwang Kapellen mit einem Freistoß zu einer Flugeinlage (26.), auf der Gegenseite retteten Nicolas Clever und Marco Theisen nach einem Freistoß im Verbund gegen den heranfliegenden Bruch (36.). Aus dem Spiel heraus erarbeiteten sich die Hohkeppeler dann in der Schlussphase der ersten Halbzeit Möglichkeiten: Kapellen verhinderte gegen Robin Theisen sowie Tomanek und Hoang-Nam Chau den vorzeitigen Knockout (40., 44.).

Steve Ememekwe räumte im Mittelfeld auf und ab.

Die Mannschaft von Uli Bartsch blieb nach dem Seitenwechsel am Drücker, die meisten Offensivaktionen verliefen jedoch im Sande, während die Eintracht vor allen Dingen bei Kontern gefährlich war. Beinahe wäre Stiefelhagen ein Hattrick gelungen, Kapellen kratzte dessen Kopfball von der Linie. Die letzten Gelegenheiten, die Spannung im Nachbarschaftsduell anzuheizen, verpassten Förster und Bruch, der an seinem künftigen Teamkollegen Sascha Nußbaum scheiterte. Er war zu Beginn der zweiten Hälfte für den angeschlagenen Clever (muskuläre Probleme) eingewechselt worden.

Kurz vor dem Abpfiff markierte Joker Salih Tatar das 3:0, Stiefelhagen (Czarnetzki: „Er war unser Matchwinner“) krönte seine Leistung mit dem Assist. Zu diesem Zeitpunkt agierte Hohkeppel nur noch zu zehnt, weil Geburtstagskind Carsten Clever wegen einer Verletzung runter musste und Czarnetzki bereits dreimal getauscht hatte. „Das Spiel war ein Spiegelbild unserer bisherigen Saison“, erklärte Bartsch nach der Pleite. „Spielerisch waren wir keinesfalls schlechter, aber der Gegner war vor dem Tor einfach effektiver. Wenn man seine Chancen nicht nutzt, kann man nicht gewinnen.“

Tore

1:0 Jonas Stiefelhagen (4.), 2:0 Jonas Stiefelhagen (22. Timur Millitürk), 3:0 Salih Tatar (90. Jonas Stiefelhagen).

Besonderes Vorkommnis

Das Derby war sehr umkämpft.]

Hohkeppel spielt nach der Verletzung von Carsten Clever zu zehnt weiter, weil das Wechselkontingent erschöpft war (86.).

Eintracht Hohkeppel

Nicolas Clever (55. Sascha Nußbaum); Christopher Reiter, Fabian Apel, Marco Theisen, Robin Theisen, Carsten Gülden, Steve Ememekwe, Hoang-Nam Chau (84. Salih Tatar), Timur Millitürk (70. Leon Teschendorf), Jonas Stiefelhagen, Thomas Tomanek.

TuS Lindlar

Tobias Kapellen; Justin Ebert, Luca Jansen, Moritz Stellberg, Faruk Tokay, Pascal Nguyen, Ozan Dogan, Jeffrey Ebert (70. Joscha Röttgen), Rico Brochhaus (68. Dominik Ufer), David Förster, Marc Bruch.

Fotos im Auftrag von Oberberg-Aktuell
Bericht  Björn Loos

Hier geht´s zum originalen Artikel (externe Seite)

Schreibe einen Kommentar

Admin

FB- Fanseite

Statistiken

  • 297Diese Seite:
  • 571403Seitenaufrufe ges.:
  • 47Seitenaufrufe heute:
  • 225764Besucher gesamt:
  • 17Besucher heute:
  • 119Besucher gestern:
  • 98Besucher pro Tag:
  • 2. Juni 2010gezählt ab: