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Zitterspiel mit Happy End

Der TuS Lindlar (weiße Trikots) gewann das Kellerdeby gegen Marialinden.

Der TuS Lindlar (weiße Trikots) gewann das Kellerdeby gegen Marialinden.

LindlarLindlar gewinnt das Lokalduell gegen den Tabellennachbarn Marialinden, obwohl es nach einer guten ersten Halbzeit noch einmal eng wurde (AKTUALISIERT).

TuS Lindlar – TuS Marialinden 3:2 (3:1).

1-12-2013tuslindlar1

Lindlars Coach Raimund Kiuzauskas durfte sich über drei wichtige Zähler freuen; Zweimal parierte Sascha Nußbaum vor dem 2:1 gegen Tim Weyers (Nummer 9), beim dritten Versuch war der Schlussmann machtlos (Bild re.).

Im Derby der Aufsteiger behielt der TuS Lindlar die Oberhand und rückte im extrem dicht gedrängten Tabellenkeller wieder auf einen Nichtabstiegsplatz vor. Nach einer überlegen geführten ersten Hälfte, in deren Verlauf man sich einen verdienten Zwei-Tore-Vorsprung erarbeitete, wurde es in Durchgang zwei noch einmal richtig eng. „Am Ende war ein glücklicher, aber nicht unverdienter Sieg. Es hätte allerdings auch 3:3 enden können“, bilanzierte Coach Raimund Kiuzauskas.

Dieser Zweikampf endete unsanft für Lindlars Robin Theisen.

Dieser Zweikampf endete unsanft für Lindlars Robin Theisen.

Die Hausherren erwischten einen ausgesprochen guten Start: Nach einem schnell vorgetragenen Angriff kam Simon Voßkämper ein Abwehrspieler zuvor (3.). Fünf Minuten später fiel das 1:0, als die Gäste einen Freistoß von Martin Reif nicht aus der Gefahrenzone befördern konnten. Der Ball landete vor den Füßen von Robin Theisen, der aus kurzer Distanz keine Mühe mehr hatte. Beim zweiten Treffer stand der Torschütze ebenfalls Pate, indem er die Aktion mit einem seiner gefürchteten Sololäufe einleitete. Beim anschließenden langen Pass auf Dominic Spitali schlug der gegnerische Verteidiger ein Luftloch, Spitali vollendete aus spitzem Winkel mit einem kunstvollen Lupfer.

Marialindens Trainer Heinz-Peter Müller scheint höhere Mächte anrufen zu wollen.

Marialindens Trainer Heinz-Peter Müller scheint höhere Mächte anrufen zu wollen.

Den Marialindenern unterliefen unzählige Fehler im Aufbauspiel. Da sie zudem das Gros der Zweikämpfe verloren, war Lindlar immer wieder in der Lage, Kombinationen aufziehen. So rauschte ein Schuss von Voßkämper nur um Zentimeter vorbei (19.). Der Anschluss kam aus den Nichts: Theisen war nach einem Ballverlust von Martin Reif auf der linken Defensivseite kurzzeitig nicht richtig postiert, so dass Tim Weyers alleine auf Sascha Nußbaum zusteuern konnte. Der Keeper wehrte zweimal grandios ab, doch im dritten Versuch stocherte Philip Roth das Spielgerät über die Linie.

Toller Lupfer: Dominic Spitali traf zum 2:0.

Toller Lupfer: Dominic Spitali traf zum 2:0.

Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Spitali scheiterte mit einem Freistoß an der Mauer. Christof Chylla nahm den Abpraller auf und bediente Reif, der mutterseelenallein im Strafraum stand und sich die Gelegenheit nicht entgehen ließ. Auf der Gegenseite hatte Jens Käbbe, dessen Heber das Ziel verfehlte, die letzte Möglichkeit vor der Pause (40.). Gästecoach Heinz-Peter Müller reagierte und brachte unter anderem Sturmtank Sascha Wallmeroth, der sogleich das 3:2 vorbereitete.

Marialinden hatte in der Folge größere Spielanteile und versuchte es mit vielen hohen Zuspielen in die Spitze. Die Wende schafften die Bergischen aber nicht mehr, weil der TuS aufmerksam verteidigte. Dennoch blieb es bis zum Schluss ein Zitterspiel, da der entscheidende Konter nicht gesetzt wurde. „Bei unserer jungen Mannschaft sind die Kräfte zur Neige gegangen. Umso wichtiger war es, dass wir die drei Punke geholt haben. Jetzt wollen wir gegen Spich nachlegen“, sagte Kiuzauskas.

Tore

1:0 Robin Theisen (8.), 2:0 Dominic Spitali (14.), 2:1 Philip Roth (26.), 3:1 Martin Reif (29.), 3:2 Tim Weyers (48.).

TuS Lindlar

Sascha Nußbaum; Justin Ebert, Luca Jansen, Moritz Stellberg, Robin Theisen, Christof Chylla, Martin Reif, Rico Brochhaus, Dominic Spitali (87. Jeffrey Ebert), Simon Voßkämper (66. Maurice Müller), Anton Zeka (89. Markus Klosa).

Fotos im Auftrag von Oberberg-Aktuell

Bericht von Björn Loos

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