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Wenn sich der Käfer (unfreiwillig) im Dreck suhlt

Rasante Fahrmanöver und hohe Lehmfontänen prägten das erste Stoppelfeldrennen im Oberbergischen.

Rasante Fahrmanöver und hohe Lehmfontänen prägten das erste Stoppelfeldrennen im Oberbergischen.

– Das erste Stoppelfeldrennen in Hündekausen lockte zahlreiche Zuschauer an die Strecke und bot Motorsport zum Anfassen – Über 60 Teilnehmer heizten in mehreren Wettkampfklassen über den Acker.

Ein bisschen technisches Geschick, fahrerisches Können und sicher auch gute Bandscheiben waren neben einem tauglichen Fahrzeug die Voraussetzungen, um am ersten Stoppelfeldrennen in Drabenderhöhe-Hündekausen teilnehmen zu können. Und die Fahrer zeigten, wofür ausgediente Käfer, Seats, Golfs oder ein nur noch mit viel Fantasie an einen Audi A3 erinnernde Boliden noch zu gebrauchen sind. Mit dreistelligen Pferdestärken knatterten die zum Teil selbstgebauten und auf das geringste Gewicht getunten „Geländemaschinen“ über

Gleich mehrfach überschlug sich der Käfer in engen Kurven.

Gleich mehrfach überschlug sich der Käfer in engen Kurven.

Hierbei übernahm sich der eine oder andere Fahrer und legte seinen fahrbaren Untersatz gerne auch mal auf die Seite, ohne jedoch nennenswerten Schaden davonzutragen. Im direkten Duell fuhren je zwei Teilnehmer gegeneinander und versuchten, den Rundkurs bestmöglich für sich zu absolvieren. Kleinere Reparaturen behob man recht unkonventionell im Fahrerlager direkt vor Ort. Dabei wurde ein loser Vergaser mit einem Spanngurt fixiert – und kleinere Lecks mit Isolierband und Kabelbinder geflickt. Hauptsache das Gefährt war für die nächste Rennrunde einsatzbereit. In drei Kategorien kämpften die Piloten um Bestzeiten, hier tat sich besonders Frank Ackerschott hervor, der mit seinem Selbstbau auch die Gesamtwertung vor Tim Gillmann und Rainer Dietrich gewann.

„Benzingespräche“ für interessierte Zuschauer mit den Mechanikern und Fahrern am Rande der Rennstrecke waren kein Problem, da die Teams sich sehr offen zeigten. Der Veranstalter „Ackersprinter Motorsport e.V.“ mit dem Organisator und Moderator Klaus-Jürgen Merten war mit dem Verlauf des Renntages sehr zufrieden. „Alle gemeldeten Teilnehmer sind gekommen und viele Zuschauer schauten sich das Spektakel an. Was will man mehr?“

Ergebnisse

Frontantrieb-Klasse

1.Tim Gillmann
2.Matthias Schmelzer
3.Sebastian Wach

Allrad-Klasse
1.Rainer Dietrich
2.Peter Möthe
3.Steffen Bieker

Eigenbau-Klasse
1.Frank Ackerschott
2.Georg Möller
3.Thomas Möller

Gesamtsieg
1.Frank Ackerschott
2.Tim Gillmann
3.Rainer Dietrich

Bester Stunt
Sebastian Wurth
Daniel Moes

Lautestes Auto
KS Motorsport

Bester Umbau
Detlef Hirt

Hoffnungspokal:
Andreas Storbeck

Bericht und Fotos im Auftrag von Oberberg-Aktuell

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