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„Us dem ahlen Lenkeln“

Bericht und Fotos im Auftrag von Oberberg-Aktuell

Die Erzähler sprachen in ihrer „Muttersprache“ vor dem interessierten Publikum.

Lindlar– Der Verein der „Freunde und Förderer des Bergischen Freilichtmuseums” lud zum Mundart-Abend ins „Gut Dahl“ ein – Zahlreiche Gäste lauschten interessanten Geschichten aus Wipperfürth und Lindlar.

Die neue Museumsherberge von “Gut Dahl” im Freilichtmuseum Lindlar platzte aus den Nähten, denn alle Sitzplätze waren besetzt, sodass sogar noch ein paar Stühle nachgeholt werden mussten. Gespannt warteten die Besucher auf Gedichte, Geschichten und selbsterlebte Anekdoten der Vortragenden, die in ihrer „Muttersprache“, nämlich dem Lenkelner und Wipperfürther Platt, ihre Erzählungen zum Besten gaben.

Gertrud Eschbach las „Stöckelcher us Keppel“, geschrieben von ihrem Vater.

Das zwischen den beiden alten Dialekten der Nachbarorte durchaus größere Unterschiede existieren, blieb  den Zuhörern nicht verborgen, so entstanden zwischen den einzelnen Vorträgen immer wieder lebhafte Diskussionen über unverstandene Worte und Redewendungen, die aber allesamt gemeinsam geklärt werden konnten.

Leo Zens und Helmut Müller referierten „us dem ahlen Lenkeln“ und wussten viele Details zu berichten, die nicht immer heiter waren, sondern auch ernsthafte und traurige Momente enthielten, beim ein oder anderen Zuhörer aber längst vergessene Erinnerungen weckten. Gertrud Eschbach las „Stöckelcher us Keppel“. Diese Geschichten wurden eigens von ihrem Vater verfasst und handelten von seinen Erlebnissen aus der guten alten Zeit.

Gastredner Heribert Ommer „aus dem sprachlichen Ausland“, wie Müller bemerkte, trug mit zwei Geschichten der „Baulemänner“, wie die Einwohner Wipperfürths früher genannt wurden, zur allgemeinen Belustigung bei. Das große Interesse an der sprachlichen Exkursion bestätigte die Bemühungen der Vereins „Freunde und Förderer des Bergischen Freilichtmuseums” und so hofften die Besucher, dass diese Veranstaltung nicht der letzte Mundart-Abend in Lenkeln war.

Zum originalen Bericht von Oberberg-Aktuell

     

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