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TVS-Damen machen das BSP-Cup Triple perfekt

28-8-2016BSP-Cup-vor1

Oberberg – Strombachs Damen überrollen Oberbantenberg – SSV-Herren kippen Partie gegen Strombach – Verdacht auf Kreuzbandriss beim TuS Derschlag.

Die Strombacher -Damen haben auch die dritte Auflage des BSP-Cups für sich entscheiden können und dürfen sich erneut in den Siegerpokal eingravieren lassen. Bei den Herren wurde die Siegesserie des TVS dagegen gebrochen. Das verletzungsgebeutelte Team von Maik Thiele konnte den Titelhattrick nicht perfekt machen, sondern musste sich in einer gut gefüllten Wiehler Sporthalle verdientermaßen dem Ligakonkurrenten SSV Nümbrecht geschlagen geben.

Endspiele

TV Strombach – SSV Nümbrecht 17:22 (12:10).

Nico Blech zeigte eine gute erste Hälfte, baute mit dem restlichen TVS-Team aber nach dem Seitenwechsel zusehends ab.

Nico Blech zeigte eine gute erste Hälfte, baute mit dem restlichen TVS-Team aber nach dem Seitenwechsel zusehends ab.

Richtig zufrieden waren beide Trainer nicht nach dem Schlusspfiff des diesjährigen BSP-Cup Endspiels. „Das Ergebnis stimmt zwar, unsere Leistung dafür aber nicht“, monierte SSV-Coach Mario Jatzke einen schwachen Auftritt seiner Mannschaft. Diese rief über 40 Minuten nur selten ihr Können ab, produzierte Fehlwurf über Fehlwurf und riss das Ruder erst in der Schlussphase herum. „Es war die schwächste Vorstellung, die wir in der Vorbereitung bislang gezeigt haben“, so Jatzke weiter. Sein Gegenüber Maik Thiele haderte hingegen mit dem Verletzungspech sowie den roten Karten gegen sein Team. „Nümbrecht hat völlig verdient gewonnen, uns ging in der zweiten Hälfte einfach die Luft aus“, gratulierte der TVS-Coach dem Gegner zum Sieg. Bis zum 8:5 (15.) profitierte sein Team von der schwachen Chancenverwertung der Südkreisler, ehe Philipp-Jonas Wilhelm nach einem Foul im Gegenstoß an Daniel Funk die rote Karte sah.

Eine Entscheidung, die Thiele nur bedingt gutheißen wollte: „Ja, es gibt einen Kontakt. Aber da war auch viel Schauspielerei bei.“ Fortan fehlten der ohnehin schon geschröpften TVS-Mannschaft vor allem im Rückraum die Variationsmöglichkeiten. Nach dem Seitenwechsel stellte Nümbrecht seine Defensive auf eine 5:1-Variante um und Torhüter Philip Winkler lief zudem zu großer Form auf. Bis zum 17:17 (50.) blieb es spannend, auch wenn mit Florian Panske ein weiterer Strombacher nach einem heftigen Foul auf die Tribüne geschickt wurde. In der Schlussphase verlor der TVS endgültig die Übersicht und erzielte kein Tor mehr. „Nach dem Ausfall von Philipp Wilhelm fehlte mir in der Schlussphase ein Spieler, der die Übersicht behält“, resümierte Thiele die schwache Wurfausbeute seines Teams. Jatzke freute sich derweil über den Titel. „Ich denke das bessere Team hat gewonnen, auch wenn wir nur über 20 Minuten unsere Leistung abgerufen haben.“

Nümbrecht: Harry Roth (11/6), Patrick Martel, Mario Weissner (je 3), Daniel Funk, Kevin Schieferdecker (je 2), Tom Bonfiglio (1).

TV Strombach – TV Oberbantenberg 42:31 (23:14).

Mehr Grund zur Freude hatten dagegen die Strombacher Damen, die zum dritten Mal in Folge den Siegerpokal in die Höhe stemmen durften. In einer einseitigen Partie gab es nie einen Zweifel über den Sieger. „Für die Zuschauer war es natürlich schade, dass die Begegnung so schnell entschieden war“, sah TVO-Trainer Eduard Debnar zwar eine motivierte Offensivleistung seines Teams, dafür aber in der Deckung so gut wie keine Gegenwehr. Die TVS-Würfe flogen fast ohne Bedrängnis auf die bedauernswerten Bantenberger Torhüterinnen. Bis zum 8:6 (10.) verlief das Spiel noch einigermaßen ausgeglichen, danach zündete Strombach den Turbo. „Vor allem mit dem Gegenstoßspiel bin ich sehr zufrieden“, konnte TVS-Trainer Robin Teppich verschmerzen, dass sein Team bei gefühlten 40 Grad nach dem Seitenwechsel etwas nachließ. Der Sieg geriet zu keinem Zeitpunkt in Gefahr und war lediglich eine Frage der Höhe. „Strombach war frischer und schneller als mein Team“, hakte Debnar die Niederlage schnell ab.

Strombach: Denise Szakacs (6), Nadja Grau, Stella Henn (je 5), Katalin Kleinhofer, Lisa Kruse, Lilla Halasz (je 4), Frauke Wollmann, Nadja Steuck, Melanie Mylenbusch (je 3), Stefanie Bruss (2), Nina Biesenbach, Vanessa König (je 1).

Spiele um Platz 3

CVJM Oberwiehl – TuS Derschlag 28:19 (12:7).

Maria Eisenbach versucht sich durchzutanken.]

Maria Eisenbach versucht sich durchzutanken.

Das sportliche Geschehen im kleinen Finale geriet bereits nach drei Minuten für den TuS Derschlag zur Nebensache. Bei einer unglücklichen Aktion verletzte sich Abwehrchef Vladislav Vesselinov schwer und musste mit Verdacht auf einen Kreuzbandriss ins Krankenhaus gebracht werden. „Ich weiß nicht, ob die Jungs davon so sehr geschockt waren, aber danach haben wir alles vermissen lassen. Mit dieser Einstellung werden wir in der Oberliga Probleme haben“, kommentierte Trainer Ralph Weinheimer einen schwachen Auftritt seines Teams. Oberwiehls Trainer Florian König freute sich dagegen über einen ungefährdeten Erfolg. „Elmar Wolf hatte einen bärenstarken Tag und wir haben Olivér Szomor sehr gut im Girff gehabt“, skizzierte er den Schlüssel zum Erfolg.

SSV Nümbrecht – VfL Gummersbach 42:11 (21:5).

Noch einseitiger als das Endspiel verlief das Spiel um Platz drei bei den Damen. Neulandesligist Gummersbach hatte gegen den Nümbrechter Offensivwirbel nicht den Hauch einer Chance. Aus einer sicheren Deckung liefen die Südkreislerinnen einen Gegenstoß nach dem anderen und zeigten dem Underdog deutlich die Grenzen auf. „Wir haben schnell für klare Verhältnisse gesorgt und viel ausprobieren können“, resümierte Manuel Seinsche das muntere Scheibenschießen seines Teams.

Spiele um Platz 5

CVJM Oberwiehl II – HSG Oberbantenberg/Niederseßmar 22:20 (10:13).

Mann des Spiels war Torhüter Carsten Mundhenk, der eher zufällig in der Halle war und spontan reaktiviert wurde, nachdem der CVJM-Reserve kurzfristig alle Torhüter ausgefallen waren. In geliehenen Sachen von Jan Balkhausen sowie Straßenschuhen zeigte der Routinier, dass er trotz seines Rücktritts zum Saisonende nichts verlernt hat. Nach der Pause konnte Oberwiehl dank seiner Paraden sowie einer Deckungsumstellung das Ruder herumreißen und den knappen Vorsprung nach Hause bringen.

CVJM Oberwiehl – TV Strombach II 27:26.

In einer spannenden Partie behielt am Ende die Mannschaft von Bastian Schneider die Oberhand. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen, in die Schlussphase ging Oberwiehl aber mit einem knappen Vorsprung. Die TVS-Reserve von Klaus Hiltmann konnte den Drei Tore Rückstand zwar noch einmal minimieren, der Ausgleich sollte allerdings nicht mehr fallen. Oberwiehl brachte die letzten Sekunden clever über die Zeit.

Fotos im Auftrag von Oberberg-Aktuell
Bericht von Peter Notbohm

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