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TuS schießt saft- und kraftlose Wiehler ab

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Anton Zeka drehte gegen seinen Ex-Klub auf – hier setzt er zum Seitfallzieher an.

Oberberg – Lindlar stürmt die Wiehler Eichhardt, klagt aber über einige Verletzte.

FV – TuS Lindlar 0:5 (0:1).

2-11-2014tuswiehl1Oberberg-Derbys scheinen sich zur Lieblingsdisziplin des TuS Lindlar zu entwickeln: Nach dem 6:0 gegen Bröltal fuhren die Kiuzauskas-Schützlinge auch gegen den FV Wiehl einen klaren Erfolg ein. „Wir haben aus unseren Tormöglichkeiten fast das Maximum herausgeholt. Der Sieg geht auch in dieser Höhe in Ordnung“, meinte Trainer Raimund Kiuzauskas. Gerade einmal drei Minuten waren gespielt, als Torwart  Arthur Kampka Simon Voßkämper im Strafraum von den Beinen holte. Kampka machte seine Fauxpas wieder wett, indem er den Elfer von Rico Brochhaus parierte – für die Gäste war es der dritte vergebene Strafstoß in dieser Saison.

Danach plätscherte die Begegnung ohne weitere Höhepunkte vor sich hin, bis der Ex-Wiehler Anton Zeka gegen zu passiv agierende Hausherren einen kurzen Sololauf wagte. Der Ball landete bei Voßkämper, der wiederum Mike Nandzik mit einem Steckpass bediente – 0:1. Zeka war anzumerken, dass er an alter Wirkungsstätte unter Strom stand: Sein Seitfallzieher landete neben dem Kasten (28.). Die einzige vorzeigbare Offensivaktion des FV im ersten Durchgang verbuchte Christian Prinz, der zunächst an Schlussmann Dennis Kuzey scheiterte und den Nachschuss am Pfosten vorbeisetzte (43.).

2-11-2014tuswiehl2Signalwirkung hatte diese Chance für die Gastgeber nicht: Voßkämper erhöhte unmittelbar nach dem Seitenwechsel, Brochhaus’ Kopfball landete an der Latte (50.). Dann krönte Anton Zeka seine engagierte Leistung mit dem Treffer zum 0:3. Zu diesem Zeitpunkt war die Gegenwehr der Wiehler längst gebrochen. Das schönste Tor des Tages erzielte Dominic Spitali, der Kampka mit einem Distanzschuss in den Winkel keine Abwehrchance ließ. Der Schlusspunkt war erneut Zeka vorbehalten.

In der Endphase wurde es auf dem Platz in personeller Hinsicht überschaubar. Kiuzauskas hatte bereits dreimal verletzungsbedingt gewechselt, so dass er die ebenfalls angeschlagenen Nandzik, Zeka und Spitali nicht mehr schonen konnte. Nandzik musste das Feld sogar verlassen. Wiehl brachte die Partie ebenfalls in Unterzahl zu Ende: Der gerade erst wiedergenesene Alexander Küsters zog sich kurz nach seiner Einwechslung erneut eine schwere Muskelblessur zu, die Hinrunde dürfte für ihn beendet sein.

2-11-2014tuswiehl3„Das war unsere schlechteste Saisonleistung und das spiegelt sich im Ergebnis wider“, erklärte FV-Coach Ingo Kippels. „Wir haben ohne Energie und Aggressivität gespielt.“ Kiuzauskas’ Freude über die drei Punkte, mit denen man am Aufsteiger vorbeizog, war aufgrund der Verletzungen getrübt. „Wir müssen die genauen Diagnosen abwarten, aber es sieht nicht gut aus.“

 

Torschützen

0:1 Mike Nandzik (25. Simon Voßkämper), 0.2 Simon Voßkämper (48.), 0:3 Anton Zeka (54. Simon Voßkämper), 0:4 Dominic Spitali (59.), 0:5 Anton Zeka (63. Florian Harnisch)

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Besondere Vorkommnisse

Arthur Kampka pariert Foulelfmeter von Rico Brochhaus (3.).

Lindlar spielt in Unterzahl weiter, da der verletzte Mika Nandzik vom Feld musste und das Wechselkontingent erschöpft war (76.)

Wiehl spielt in Unterzahl weiter, da der verletzte Alexander Küsters vom Feld musste und das Wechselkontingent erschöpft war (77.)

 

FV Wiehl

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Anton Zeka war an alter Wirkungsstätte zweimal erfolgreich, sin Jubel fiel verhalten aus.

Arthur Kampka; Kevin Derksen, Jonathan Noß, Dominik Knotte, Marcus Mancarella (65. Alexander Küsters),  Max Jeschonnek (60. Christoph Roth), Jan-Malte Hartwig, Christian Prinz, Waldemar Kilb, Salvatore Ragusa (46. Markus Wagner), Markus Möller.

 

TuS Lindlar

Deniz Kuzey; Severin Brochhaus, Timo Diehl, Wael Majouj, Mike Nandzik, Justin Ebert (65. Maurice Müller), Martin Reif (67. Daniel Jung), Florian Harnisch, Rico Brochhaus, Anton Zeka, Simon Voßkämper (55. Dominic Spitali).

 

Fotos im Auftrag von Oberberg-Aktuell
Bericht Björn Loos

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