und Fotos im Auftrag von Oberberg-Aktuell

Ausgelassene Stimmung und flotte Tänze auf der Bühne in der Kreiskantine.

– Großer Narrenauflauf im Kreishaus – Der Landrat hatte zum Tollitätenempfang geladen und alle folgten, trotz der schlechten Wetterlage, seinem Ruf.

Hagen Jobi freute sich, dass die närrischen Hoheiten trotz der glatten Straßen den Weg ins Kreishaus gefunden hatten.

 

Die Kreiskantine in Gummersbach glich einem bunten Meer von jecken Hoheiten aus dem ganzen Kreisgebiet. Von Hückeswagen bis Morsbach, von der Belmicke bis , alle Regenten ihrer Region folgten dem Aufruf des Landrates Hagen Jobi und trafen sich zum großen Tollitätenempfang. Wegen der kritischen Situation auf Oberbergs Straßen verspäteten sich zwar einige, jedoch keiner der Regenten wollte sich diesen, mittlerweile traditionellen, Termin nicht entgehen lassen.

 

Jobi freute sich über das zahlreiche Erscheinen, tanzte und feierte mit jeder Abordnung ihre Sessionstänze auf der Bühne und verteilte fleißig Orden. „Hieran sieht man, dass auch außerhalb Kölns der einen hohen Stellenwert hat. Darauf kann Oberberg stolz sein“, so Jobi. Die ausgelassene Feier, musikalisch begleitet durch DJ Roland Reh, wurde mit Unterstützung der Erzquell Brauerei Bielstein zum Schunkelfest der Narren. Ein Geburtstags-ständchen aller Anwesenden erhielt Prinzessin Sandra aus Bielstein, die zudem, wie es sich für eine echte Karnevalsprinzessin gehört, an einem Rosenmontag das Licht der Welt erblickte. „Wenn das nicht schon damals eine Grundlage für eine karnevalistische Karriere war“ betont Jobi.

 

 

Die Tollitäten präsentieren sich vor dem Kreishaus zu einem gemeinsamen Gruppenfoto.

 

Zum originalen Bericht von Oberberg-Aktuell

 

und Fotos im Auftrag von Oberberg-Aktuell

Stephan Dreisbach (li.) mit den Referenten Dr. Catarina Katzer, Forscherin auf dem Gebiet "Cybermobbing und sexuelle Viktimisierung in den interaktiven Medien", und Dirk Heinrichs, Experte für Zivilcourage und soziale Verantwortung.

– Der Start der kreisweiten Aufklärungskampagne “Gegen Ausgrenzung und Gewalt im Cyberspace” fand am Samstag in der Grundschule West statt.

Mobbing bedeutet im weiteren Sinne andere Menschen ständig beziehungsweise wiederholt und regelmäßig zu schikanieren, zu quälen sowie seelisch zu verletzen. Dieses ist sicher kein neuzeitliches Phänomen am Arbeitsplatz oder in Schulen, jedoch im Zeitalter der Informatik und des Internets hat es mit den sozialen Netzwerken wie SchülerVZ und Facebook eine andere Dimension erreicht. Die allgegenwärtige Vernetzung durch internetfähige Handys oder ähnliche mobile Geräte bietet ideale Voraussetzungen und neue Tatorte für Cybermobbing oder „Happy-Slapping“, bei dem Menschen willkürlich angegriffen werden. Innerhalb von Minuten können aufgenommene Bilder und Videos hunderttausenden von Internetusern zugänglich gemacht werden.

Zahlreiche Studien aus Großbritannien belegen, dass sich Formen von verbalem und psychischem Mobbing in das Internet verlagern. Als ersten Schritt auf dem Weg der vorbeugenden Arbeit haben Dirk Heinrichs (Verein „Sprache gegen Gewalt“) und Dr. Catarina Katzer (Bündnis gegen Cybermobbing) ein Konzept für einen Medien-Präventionstag gegen „Ausgrenzung und Gewalt im Cyberspace“ sowie zur Förderung der Medienkompetenz entwickelt. In Zusammenarbeit mit der AggerEnergie und anderen Sponsoren wie die “Allgemeine Wohnungsbau KG ” sollen durch die Vorträge verschiedene Projekte an den Schulen dauerhaft implementiert werden. Diesbezüglich wurde ein individuell abgestimmter Aktionsplan entwickelt, der Schüler, Lehrer und integriert.

Für den Medienberater der Oberbergischen Kreises und Direktor der Grundschule Lindlar-West, Stephan Dreisbach, lag es nahe, diesen Tag in Lindlar zu veranstalten. „Für uns sind die neuen Medien bereits seit zehn Jahren ein Thema und Präventionsarbeit gegen Mobbing betreiben wir schon lange. Cybermobbing ist eine weitere Stufe. die es zu beachten gilt”, so Dreisbach. Für Schüler und Lehrer wurden Workshops gehalten, die aufklären über Mobbing, Gewalt und deren Ursachen, Zivilcourage und Möglichkeiten des Handelns sowie das Erkennen von Symptomen bei Opfern. Im abschließenden Infoabend für Eltern und andere Interessierte hielten Katzer und Heinrichs Impulsvorträge zu Fakten, Aufklärung und Sensibilisierung.

Zukünftig sind ähnlich Vorbeuge- Initiativen im ganzen Kreisgebiet geplant, so findet am 8. und 9. März eine Multiplikatoren Ausbildung in den Räumlichkeiten der AggerEnergie statt. Firmen, die solche Aktionen unterstützen möchten, sind herzlich willkommen. Weitere Informationen unter www.buendnis-gegen-cybermobbing.de und  www.sprache-gegen-gewalt.de.

 Zum originalen Bericht von Oberberg-Aktuell

 

und Fotos im Auftrag von Oberberg-Aktuell

– Ein turbulentes und lustiges Theaterstück führt an diesem Wochenende die St. Reinoldus Steinhauergilde im Pädagogischen Zentrum auf – Kompromittierende Situationen und witzige Dialoge fordern die Lachmuskeln.

Der Vorsitzende Stefan Blumberg bei der Vorstellung aller Akteure unmittelbar nach der erfolgreichen Premiere.

Der Computerfan Hans Haller, gespielt vom Reinoldus Urgestein Helmut Müller, hat nichts anderes im Kopf als seinen finanziell stark gebeutelten Schützenverein, dessen Schießstand die Sicherheitsauflagen nicht erfüllt und dringend saniert werden muss. Hierfür fehlt aber jede Unterstützung, da auch noch der Hauptsponsor abgesprungen ist. Das diesjährige Schützenfest ist stark gefährdet.

Im Internet lernt Hans seine reiche Cousine aus Amerika, Peggy Smithers (Marion Pohl), kennen und verstrickt sich immer stärker in eine fiktive Geschichte, um die nötigen Gelder für seinen Verein von seiner Cousine zu erschleichen. Ohne deren Wissen baut Hans seine , Freunde und Bekannte in sein Lügenkonstrukt ein. Zunächst scheint sein Plan auch aufzugehen, aber dann kommt es anders, als er denkt…

Die Laienschauspieler zeigen eine Komödie in drei Akten von Tanja Bruske, inszeniert von Regisseur Norbert Lenzhölzer, mit zahlreichen, witzigen Dialogen und komischen Situationen, die das Geschehen immer wieder durch überraschende Wendungen verändern. Ein Angriff auf die Lachmuskeln, mit vielen Details in Kulisse und Kostümen und mit viel Herzblut vorgetragen. Der Vorsitzende des Reinoldus-Theaters, Stefan Blumberg, bedankte sich bei allen Helfern und Unterstützern und konnte gleich drei Jubilare ehren. So bekamen Marion Pohl und Georg Höller für ihre 25-jährige sowie Mechthild Neuenhaus für ihre zehnjährige Bühnenerfahrung im Reinoldus-Theater eine Urkunde und wurden, ebenso wie alle anderen Darsteller, vom Publikum mit großem Beifall belohnt.
Das Stück wird noch bis kommenden Sonntag täglich im PZ zu sehen sein.

Zum originalen Bericht von Oberberg-Aktuell

 

Ich habe dieses Jahr zu Weihnachten ein paar Fotos zweier Schwestern geschossen, die ich in die Galerie einfügen durfte. Vielen Dank an die Beiden für die Erlaubnis. Ihr findet die Bilder unter People.

schwestern04 schwestern03 schwestern02 schwestern01

 

und Fotos im Auftrag von Oberberg-Aktuell

Stefan Krause (2.v.r.), Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach, begrüßt die Referenten Christiane Flüter-Hoffmann und Bernd Kraft (r.) sowie den Verkaufsleiter der LANG AG, Tobias Hardenbicker.

– Das Veranstaltungsmotto der Agentur für Arbeit beim Unternehmensforum 2011 “Die Zeit verrinnt… Morgen ist heute schon vorgestern!” warf Fragen auf, die durch renommierte Referenten beleuchtet wurden.

Unternehmen müssen sich heutzutage darauf einstellen, dass sich ihre wirtschaftliche Lage jederzeit deutlich ändern kann. Das Tempo dieser Veränderungen nimmt zu und die Zeitabstände zwischen den Phasen werden kürzer. Von einer solchen “Volatilität” bleibt dann auch der Arbeitsmarkt nicht unberührt. Das Unternehmerforum 2011 der Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach befasste sich mit Mitarbeiterbindung und dem demografisch geschuldetem, veränderten Bewerbungsverhalten der Jobbewerber.

Über die konkreten Auswirkungen aus Arbeitnehmersicht referierte Bernd Kraft, Vice President General Manager von Monster Worldwide Central Europe. “Es ist durchaus so, dass die Unternehmer in einer anderen Situation sind als noch vor einigen Jahren. Sie als Unternehmer müssen aktiv werden und sich um die Fachkräfte bemühen, Nutzen sie hierzu die neuen Medien, damit sie sich einen entscheidenden Vorteil gegenüber Ihrer Mitbewerber sichern.”

Bei seiner Begrüßungsrede freute sich Stefan Krause über das zahlreiche Erscheinen der Arbeitnehmervertreter.

 

“Die Vereinbarkeit von Beruf und spielt eine wichtige Rolle, denn nach einer repräsentativen IW-Befragung hat das Drei Phasen-Modell  – Ausbildung, Beruf, Ruhestand – längst ausgedient”, erwähnt Christiane Flüter-Hoffmann, Projektleiterin “Betriebliche Personalpolitik” beim Institut der deutschen Wirtschaft. Längst seien Erwerbstätigkeit und lebenslanges Lernen miteinander verzahnt. Das Konzept der lebenszyklusorientierten Personalpolitik biete zahlreiche Ansatzpunkte für eine neue Balance von Flexibilität und Stabilität betrieblicher Beschäftigung, so Flüter-Hoffmann.

Christian Lindner, Generalsekretär der Bundes-FDP, beleuchtete die aktuelle Arbeitssituation aus politischer Sicht, wies dabei besonders auf das Fehlen von qualifizierten Fachkräften hin. So haben politische Veränderungen auf Europa- und Bundesebene erhebliche Auswirkungen auf die Situation der Mitarbeiter, aber auch der Unternehmen. Diese Veränderungen erfordern zwingend ein Umdenken aller im Arbeitsprozess Mitwirkenden. Die Öffnung der Einwanderungsbedingungen für hochqualifizierte, ausländische Bürger sei eine Chance, dem Fachkräftemangel entgegenzutreten.

Die LANG ACADEMY der LANG AG bot, mit ihren Räumlichkeiten und technischen Möglichkeiten, den idealen Rahmen für eine solche Veranstaltung, deswegen galt der besondere Dank von Stefan Krause, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach, der Firma, vertreten durch den Verkaufsleiter Tobias Hardenbicker, für die Unterstützung. “Das Thema passt sehr gut zu unserer Unternehmensphilosophie ‘Unsere größte Kraft sind unsere Mitarbeiter’”, so Hardenbicker. Über 120 Vertreter von Firmen, Verbänden und Verwaltungen aus beiden bergischen Landkreisen sowie der Stadt Leverkusen waren der Einladung nach Lindlar gefolgt.

Zum originalen Bericht von Oberberg-Aktuell

© 2009 Lichtritzer O.Müller Suffusion theme by Sayontan Sinha