Hier ein paar Impressionen aus dem Phantom der Oper, welche ich im Theater der Stadt schießen durfte..

Auf den Bildern zu sehen: Deborah Sasson und Jochen Sauter

 

 

und Fotos im Auftrag von Oberberg-Aktuell

Ausgelassene Stimmung und flotte Tänze auf der Bühne in der Kreiskantine.

– Großer Narrenauflauf im Kreishaus – Der Landrat hatte zum Tollitätenempfang geladen und alle folgten, trotz der schlechten Wetterlage, seinem Ruf.

Hagen Jobi freute sich, dass die närrischen Hoheiten trotz der glatten Straßen den Weg ins Kreishaus gefunden hatten.

 

Die Kreiskantine in Gummersbach glich einem bunten Meer von jecken Hoheiten aus dem ganzen Kreisgebiet. Von Hückeswagen bis Morsbach, von der Belmicke bis , alle Regenten ihrer Region folgten dem Aufruf des Landrates Hagen Jobi und trafen sich zum großen Tollitätenempfang. Wegen der kritischen Situation auf Oberbergs Straßen verspäteten sich zwar einige, jedoch keiner der Regenten wollte sich diesen, mittlerweile traditionellen, Termin nicht entgehen lassen.

 

Jobi freute sich über das zahlreiche Erscheinen, tanzte und feierte mit jeder Abordnung ihre Sessionstänze auf der Bühne und verteilte fleißig Orden. „Hieran sieht man, dass auch außerhalb Kölns der einen hohen Stellenwert hat. Darauf kann Oberberg stolz sein“, so Jobi. Die ausgelassene Feier, musikalisch begleitet durch DJ Roland Reh, wurde mit Unterstützung der Erzquell Brauerei Bielstein zum Schunkelfest der Narren. Ein Geburtstags-ständchen aller Anwesenden erhielt Prinzessin Sandra aus Bielstein, die zudem, wie es sich für eine echte Karnevalsprinzessin gehört, an einem Rosenmontag das Licht der Welt erblickte. „Wenn das nicht schon damals eine Grundlage für eine karnevalistische Karriere war“ betont Jobi.

 

 

Die Tollitäten präsentieren sich vor dem Kreishaus zu einem gemeinsamen Gruppenfoto.

 

Zum originalen Bericht von Oberberg-Aktuell

 

und Fotos im Auftrag von Oberberg-Aktuell

Beeindruckende Bühnenbilder sorgen für abwechslungsreiche Szenen. Stimmgewaltige Darsteller erfüllen den Raum.

– Im Theater der Stadt wurde das „Phantom der Oper“ mit Weltstar Deborah Sasson und Robert Meyer in den Hauptrollen aufgeführt – Atemberaubendes Bühnenbild und 3D-Videotechnik kreierten die perfekte Illusion.

Christine ist hin- und hergerissen zwischen ihrer Liebe zu Raul und der Stimme, die ihr vom Phantom gegeben wurde...

Die Geschichte spielt, nach dem Roman-Bestseller von Gaston Leroux, in der Pariser Oper. Die Solistin Carlotta (Rita Anton) ist erkrankt, das Chormädchen Christine (Deborah Sasson) springt ein und singt so klar und fehlerfrei, dass hier etwas nicht stimmen kann. Richtig, das Phantom (Robert Meyer) bringt Christine das Singen bei, erwartet als Gegenleistung ihre Liebe. Doch Christines Herz gehört Graf Raoul de Chagny (Jochen Sauter). Der neue Opernstar muss sich entscheiden. Ihr Verstand spricht für das Phantom, ihr Herz für Raoul. Der Rest ist bekannt: zerborstener Kronleuchter, Verfolgungsjagd…

Die musikalische Neuinszenierung entstand anlässlich des 100. Jubiläums des 1911 veröffentlichten Romans “Le Fantôme de l’Opéra”. Die Autoren des neuen Musicals, Sasson und Sautter, hielten sich dabei näher an der Romanvorlage als alle bisherigen musikalischen Interpretationen des Stoffes. Der große Teil der Musik wurde von Deborah Sasson selbst komponiert. Dabei war der Künstlerin wichtig, Opernzitate in die Musik einzubinden.

Ein großes Ensemble von herausragenden Darstellern aus dem deutschsprachigen Raum wirkte bei der Aufführung mit. Das Phantom wird normalerweise von Axel Olzinger gespielt, der unter anderem in „Chicago“ im Londoner Westend und in zahlreichen Rollen bei Musicalproduktionen der Vereinten Bühnen Wien Erfolge feiern konnte. In Gummersbach jedoch wurde er von Robert Meyer grandios vertreten. Für das Stück ist eigens ein 20 Mann starkes Orchester vom musikalischen Direktor, Peter Moss, zusammengestellt worden.

Überraschend waren die zum Teil schrägen Details, welche beim Betrachter zu staunenden Gesichtern und leichtem Schmunzeln führte, ohne jedoch die Original-Geschichte zu weit zu verlassen. Die ständig wechselnden Bühnenbilder sorgten für abwechslungsreiche, optische Eindrücke die permanent Neues entdecken ließen. Durch die hohe Qualität der musikalischen Darbietungen des Orchesters und der Darstellern entpuppte sich “das Phantom der Oper” als ein Genuss.

Sasson und Sauter zeigten sich in der Pause beeindruckt vom Theater sowie der Größe der Bühne und deren Möglichkeiten, das sehr flexible Bühnenbild vollständig auszubreiten. “Leider bleibt uns keine Zeit, Gummersbach näher anzuschauen, was ich sehr bedauere”, so Sasson. Leider war die Resonanz der Zuschauer nicht wie gewünscht, weshalb gut die Hälfte der Plätze leer blieb. Die sehr gute Leistung des Ensembles wurde dadurch jedoch nicht  beeinflusst.

Zum originalen Bericht von Oberberg-Aktuell

 

und Fotos im Auftrag von Oberberg-Aktuell

Stephan Dreisbach (li.) mit den Referenten Dr. Catarina Katzer, Forscherin auf dem Gebiet "Cybermobbing und sexuelle Viktimisierung in den interaktiven Medien", und Dirk Heinrichs, Experte für Zivilcourage und soziale Verantwortung.

– Der Start der kreisweiten Aufklärungskampagne “Gegen Ausgrenzung und Gewalt im Cyberspace” fand am Samstag in der Grundschule West statt.

Mobbing bedeutet im weiteren Sinne andere Menschen ständig beziehungsweise wiederholt und regelmäßig zu schikanieren, zu quälen sowie seelisch zu verletzen. Dieses ist sicher kein neuzeitliches Phänomen am Arbeitsplatz oder in Schulen, jedoch im Zeitalter der Informatik und des Internets hat es mit den sozialen Netzwerken wie SchülerVZ und Facebook eine andere Dimension erreicht. Die allgegenwärtige Vernetzung durch internetfähige Handys oder ähnliche mobile Geräte bietet ideale Voraussetzungen und neue Tatorte für Cybermobbing oder „Happy-Slapping“, bei dem Menschen willkürlich angegriffen werden. Innerhalb von Minuten können aufgenommene Bilder und Videos hunderttausenden von Internetusern zugänglich gemacht werden.

Zahlreiche Studien aus Großbritannien belegen, dass sich Formen von verbalem und psychischem Mobbing in das Internet verlagern. Als ersten Schritt auf dem Weg der vorbeugenden Arbeit haben Dirk Heinrichs (Verein „Sprache gegen Gewalt“) und Dr. Catarina Katzer (Bündnis gegen Cybermobbing) ein Konzept für einen Medien-Präventionstag gegen „Ausgrenzung und Gewalt im Cyberspace“ sowie zur Förderung der Medienkompetenz entwickelt. In Zusammenarbeit mit der AggerEnergie und anderen Sponsoren wie die “Allgemeine Wohnungsbau KG ” sollen durch die Vorträge verschiedene Projekte an den Schulen dauerhaft implementiert werden. Diesbezüglich wurde ein individuell abgestimmter Aktionsplan entwickelt, der Schüler, Lehrer und integriert.

Für den Medienberater der Oberbergischen Kreises und Direktor der Grundschule Lindlar-West, Stephan Dreisbach, lag es nahe, diesen Tag in Lindlar zu veranstalten. „Für uns sind die neuen Medien bereits seit zehn Jahren ein Thema und Präventionsarbeit gegen Mobbing betreiben wir schon lange. Cybermobbing ist eine weitere Stufe. die es zu beachten gilt”, so Dreisbach. Für Schüler und Lehrer wurden Workshops gehalten, die aufklären über Mobbing, Gewalt und deren Ursachen, Zivilcourage und Möglichkeiten des Handelns sowie das Erkennen von Symptomen bei Opfern. Im abschließenden Infoabend für Eltern und andere Interessierte hielten Katzer und Heinrichs Impulsvorträge zu Fakten, Aufklärung und Sensibilisierung.

Zukünftig sind ähnlich Vorbeuge- Initiativen im ganzen Kreisgebiet geplant, so findet am 8. und 9. März eine Multiplikatoren Ausbildung in den Räumlichkeiten der AggerEnergie statt. Firmen, die solche Aktionen unterstützen möchten, sind herzlich willkommen. Weitere Informationen unter www.buendnis-gegen-cybermobbing.de und  www.sprache-gegen-gewalt.de.

 Zum originalen Bericht von Oberberg-Aktuell

 

und Fotos im Auftrag der Regio Go

Wipperfürth- Ein buntes Comedy-Programm erlebten die über 450 Besucher der restlos gefüllten Alten Drahtzieherei in Wipperfürth, auf der letzten Comedy Night.

Gewohnt souverän führte der Gummersbacher „Mattu“ durch das Programm und präsentierte spitzfi ndige, manchmal boshafte und leicht traumatische Comedians, zwischen Ruhrpott und Italien.

Den Auftakt machte Marcel Exner, mit einem Gemisch aus aufgestauter Wut und chronischem Mitteilungsbedürfnis. Er attackierte alle, die es nicht besser verdient haben.

Es folgte der ehemalige Walldorfschüler, Horst Fryguth, der sich bei der Krankenkasse abgemeldet hat, da der Körper zu 90% aus Wasser besteht und Wasserschäden bekanntlich mit der Hausratsversicherung abgedeckt sind.

Funky Sexy 40er, wie lebt man als der 70er im Hier und Heute? Michael Steinke durchlebte nicht nur eine schwere Kindheit, sondern auch eine ebenso schwere Gegenwart im Körper eines Mittvierzigers.

Grüße aus dem Fettnapf brachten die beiden Kölnerinnen „Volk & Knecht“ das Publikum, mit einer Mischung aus sehr gutem Gesang und gekonnten Pointen, zum Lachen.

Den Abschluss machte Roberto Capitoni, welcher im Auftrag des Paten unterwegs war. Er unterhielt mit Geheimnissen seiner und Lebensweisheiten seines Onkels Luigi.

Das zufriedene Publikum forderte bei allen Akteuren Zugaben, bekam diese auch und bedankte sich mit herzhaften Lachern und anhaltendem Applaus. Eine rundum gelungene Comedy Night von „Mattu and friends“.

 

 

© 2009 Lichtritzer O.Müller Suffusion theme by Sayontan Sinha