und Fotos im Auftrag von Oberberg-Aktuell

Liebevoll kostümierte kleine- und auch größere Karnevalsjecken besiedelten den Ortskern Engelskirchens. Sie feierten, bei bester Laune, ihr Kinderprinzenpaar.

– Zahlreiche kamellehungrige kleine und junggebliebene Narren pilgerten zum diesjährigen Kinderzug der KG Närrischen Oberberger – Wetter trotzte den Vorhersagen und ließ die Sonne erstrahlen.

“Mann, was haben wir für ein Glück mit dem Wetter…” hörte man heute überall an der B55 in Engelskirchen. Und die Narren hatten Recht, denn die Vorhersagen ließen Schlimmes befürchten. Jedoch zeigte sich das Wetter von bester Seite und somit strahlten die Augen der jüngsten Narren der Zunft besonders hell im Anblick der Leckereien, die in großen Mengen von bunt gekleideten Fußgruppen des Zugs verteilt wurden.

Das Kinderschmölzchen fieberte unmittelbar vor dem Zug dem Höhepunkt seiner Session entgegen.

Bunt kostümierte Jecken bevölkerten den Weg des Zuges und tanzten zu den Rhythmen der Karnevalsmusik. Der Prinzenwagen, mit Prinz Jannick I. und seiner Prinzessin Teresa sowie deren Gefolge bildete den Abschluss des Kinderzuges, welcher traditionell auf der Hardt begann und nach einer Kehrtwende auf der Bergischen Straße am Bahnhofsplatz endete.

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Das Prinzenpaar Jannick I. und Theresa freuen sich über die Einlösung ihrer gestellten Aufgabe. Der Bürgermeister und seine Stellvertreterin packten fleißig an.

– Bürgermeister Dr. Gero Karthaus löst närrischen Paragraphen ein und verwöhnt das Kinderschmölzchen mit süßen Leckereien.

Die Jecken können sich am Karnevalswochenende über besonderes Wurfmaterial freuen, welches durch das Kinderschmölzchen der KG Närrischen Oberberger verteilt wird. Denn die Strüßje hat der erste Bürger der Gemeinde, Dr. Gero Karthaus, persönlich mitgebunden. Damit löste er einen der närrischen Paragraphen ein, die ihm beim Amtsantritt des Kinderprinzenpaars Jannick I. (Kurth) und Theresa (Thelen) auferlegt wurde.

Begleitet durch die stellvertretende Bürgermeisterin Maria Schmitz brachte Karthaus Glühwein und Kinderpunsch mit, was wegen der niedrigen Temperaturen ein willkommenes Präsent war. Zusätzlich gab es Krapfen und Süßes für die Kids und das Prinzenpaar erhielt einen Ansteckpin des Engelskirchener Engels. „Eine Aufgabe, die ich sehr gerne erfüllt habe, und wenn ich sehe mit welcher Begeisterung die Kinder und ihre den zelebrieren, muss sich Engelskirchen wohl keine Sorgen um den jecken Nachwuchs machen”, sagte der Bürgermeister zum Abschied und wünschte allen eine tolle Session.

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Stephan Dreisbach (li.) mit den Referenten Dr. Catarina Katzer, Forscherin auf dem Gebiet "Cybermobbing und sexuelle Viktimisierung in den interaktiven Medien", und Dirk Heinrichs, Experte für Zivilcourage und soziale Verantwortung.

– Der Start der kreisweiten Aufklärungskampagne “Gegen Ausgrenzung und Gewalt im Cyberspace” fand am Samstag in der Grundschule West statt.

Mobbing bedeutet im weiteren Sinne andere Menschen ständig beziehungsweise wiederholt und regelmäßig zu schikanieren, zu quälen sowie seelisch zu verletzen. Dieses ist sicher kein neuzeitliches Phänomen am Arbeitsplatz oder in Schulen, jedoch im Zeitalter der Informatik und des Internets hat es mit den sozialen Netzwerken wie SchülerVZ und Facebook eine andere Dimension erreicht. Die allgegenwärtige Vernetzung durch internetfähige Handys oder ähnliche mobile Geräte bietet ideale Voraussetzungen und neue Tatorte für Cybermobbing oder „Happy-Slapping“, bei dem Menschen willkürlich angegriffen werden. Innerhalb von Minuten können aufgenommene Bilder und Videos hunderttausenden von Internetusern zugänglich gemacht werden.

Zahlreiche Studien aus Großbritannien belegen, dass sich Formen von verbalem und psychischem Mobbing in das Internet verlagern. Als ersten Schritt auf dem Weg der vorbeugenden Arbeit haben Dirk Heinrichs (Verein „Sprache gegen Gewalt“) und Dr. Catarina Katzer (Bündnis gegen Cybermobbing) ein Konzept für einen Medien-Präventionstag gegen „Ausgrenzung und Gewalt im Cyberspace“ sowie zur Förderung der Medienkompetenz entwickelt. In Zusammenarbeit mit der AggerEnergie und anderen Sponsoren wie die “Allgemeine Wohnungsbau KG ” sollen durch die Vorträge verschiedene Projekte an den Schulen dauerhaft implementiert werden. Diesbezüglich wurde ein individuell abgestimmter Aktionsplan entwickelt, der Schüler, Lehrer und integriert.

Für den Medienberater der Oberbergischen Kreises und Direktor der Grundschule Lindlar-West, Stephan Dreisbach, lag es nahe, diesen Tag in Lindlar zu veranstalten. „Für uns sind die neuen Medien bereits seit zehn Jahren ein Thema und Präventionsarbeit gegen Mobbing betreiben wir schon lange. Cybermobbing ist eine weitere Stufe. die es zu beachten gilt”, so Dreisbach. Für Schüler und Lehrer wurden Workshops gehalten, die aufklären über Mobbing, Gewalt und deren Ursachen, Zivilcourage und Möglichkeiten des Handelns sowie das Erkennen von Symptomen bei Opfern. Im abschließenden Infoabend für Eltern und andere Interessierte hielten Katzer und Heinrichs Impulsvorträge zu Fakten, Aufklärung und Sensibilisierung.

Zukünftig sind ähnlich Vorbeuge- Initiativen im ganzen Kreisgebiet geplant, so findet am 8. und 9. März eine Multiplikatoren Ausbildung in den Räumlichkeiten der AggerEnergie statt. Firmen, die solche Aktionen unterstützen möchten, sind herzlich willkommen. Weitere Informationen unter www.buendnis-gegen-cybermobbing.de und  www.sprache-gegen-gewalt.de.

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Diese drei Gruppenfotos entstanden nach der Kindersitzung 2012 der KG Närrischen Oberberger.

1 zeigt das Kinderschmölzchen mit Prinz Jannick I. und Prinzessin Teresa

Bild 2 zeigt zusätzlich die , Geschwister, Verwandte und Freunde der Kinder

Bild 3 zeigt das kleine- und große Schmölzchen mit dem Prinzenpaar Michael I. und Carmen

 

Ich habe dieses Jahr zu Weihnachten ein paar Fotos zweier Schwestern geschossen, die ich in die Galerie einfügen durfte. Vielen Dank an die Beiden für die Erlaubnis. Ihr findet die Bilder unter People.

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