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SSV macht das Vorjahres-Trauma vergessen

Vergeblich versucht der Wiehler Salvatore Ragusa, sich gegen SSV-Kicker Mike Großberndt durchzusetzen.

Vergeblich versucht der Wiehler Salvatore Ragusa, sich gegen SSV-Kicker Mike Großberndt durchzusetzen.

Gummersbach – SSV Homburg-Nümbrecht besiegt den FV im Finale des 29. Derschlager Budenzaubers mit 3:1 – Bezirksligist Kiersper SC sichert sich den dritten Platz vor dem SV Rothemühle (AKTUALISIERT).

2015 machte der TuS Erndtebrück dem SSV Homburg-Nümbrecht mit einem Treffer kurz vor Ende des Endspiels einen dicken Strich durch die Rechnung, doch bei der 29. Auflage des Derschlager Budenzaubers waren die Blau-Gelben nicht zu schlagen. Dank eines 3:1-Finalerfolgs gegen den Liga- und Lokalrivalen FV Wiehl sicherte sich der Landesliga-Aufsteiger den Titel beim prestigeträchtigen Hallen-Highlight. Damit wanderte der „Pott“ erstmals in die Klubvitrine.

Steffen Fastenrodt (li.) und Peter Wagner (re.) vom FC Borussia Derschlag zeichneten den besten Torschützen, Kilian Seinsche, aus.

Steffen Fastenrodt (li.) und Peter Wagner (re.) vom FC Borussia Derschlag zeichneten den besten Torschützen, Kilian Seinsche, aus.

Mit zwei schnellen Treffern von Kilian Seinsche und A-Junior Aron Jungjohann hatten der SSV den  Grundstein für den Triumph gelegt. Die Wiehler erhöhten danach den Druck, scheiterten aber immer wieder an der vielbeinigen Abwehr des Kontrahenten oder an Keeper Patrick Herchenbach. Als Jungjohann drei Minuten vor Ultimo erhöhte, war der Drops gelutscht. Daran änderte auch das 3:1 von Christian Prinz nichts mehr.

„Wir waren, wie im gesamten Turnierverlauf, effizienter und haben fast jede Chance genutzt. Wir haben verdient gewonnen“, sagte Assistenzcoach Fabian Förster, der für Maik Alzer auf der Trainerbank Platz nahm. Der Sieg spülte satte 800 € in die Teamkasse. Dass Kilian Seinsche (elf Treffer) wie im Vorjahr zum erfolgsreichsten Torschützen avancierte und Herchenbach, der lediglich fünfmal hinter sich greifen musste, zum besten Schlussmann gewählt wurde, machte den Tag aus Nümbrechter Sicht perfekt. „Für die beiden freut es mich besonders und die A-Jugendlichen Aron Jungjohann und Jan Mosberger haben ebenfalls einen super Job gemacht“, so Förster weiter.

Für die Wiehler blieb die Silbermedaille – und ein Trostpflaster im Wert von 400 €. „Im Finale hat uns etwas die Kraft gefehlt, weil wir wegen der Verletzung von Markus Wagner nicht mehr  richtig durchwechseln konnten“, meinte FV-Co-Trainer Michael Kuhn. Selbst eine zwischenzeitliche Überzahlsituation ließ man ungenutzt verstreichen. „Da wollten die Jungs zu sehr mit dem Kopf durch die Wand.“

Im Semifinale wurde das Duo aus dem Homburger Land nicht vor ernsthafte Aufgaben gestellt. Wiehl schlug den SV Rothemühle ungefährdet mit 2:0 (Tore: Markus Wagner, Christian Prinz), Nümbrecht behielt gegen den Kiersper SC die Oberhand. Joscha Trommler, Christian Rüttgers und Seinsche hatten für einen 3:0-Vorsprung gesorgt, ehe der Ex-Bergneustädter Johannes Volk verkürzen konnte. Den Endstand stellte Seinsche her. Im Spiel um Platz drei lieferten sich die westfälischen Bezirksligisten ein spannendes Match. Nach regulärer Spielzeit stand es 3:3, im Neunmeterschießen gewann der KSC mit 2:1. Als Belohnung gab’s eine Prämie von 250 €, Rothemühle erhielt 100 €.

Alles abgeräumt: Landesligist SSV Homburg-Nümbrecht.

Alles abgeräumt: Landesligist SSV Homburg-Nümbrecht.

Bereits in der Vorrunde zeichnete sich ab, wer sich ernsthaft um die Nachfolge Erndtebrücks bewerben würde. Wiehl vollführte einen Spaziergang durch die Gruppe A. Im ersten Spiel ging es gegen den ambitionierten Kölner A-Ligisten SV Neubrück zwar herzhaft zur Sache, aber als die hitzige Anfangsphase beendet war, setzte sich die spielerische Dominanz der Oberberger durch. Nach dem 8:1-Kantersieg gegen Derschlag war der FV vorzeitig sicher im Halbfinale. Das abschließende 4:3 gegen Kierspe bildete das Sahnehäubchen auf der makellosen Vorrunde. Der gastgebende A-Ligist musste sich mit dem letzten Tabellenrang begnügen. Lediglich im Auftaktmatch gegen den vom früheren Neustädter Torsten Reisewitz trainierten Bezirksligisten Borussia Lindenthal-Hohenlind sprang für die Mannen um Spielertrainer Christopher Lieblang ein Sieg heraus.

In der Gruppe B war Nümbrecht absolut dominant. Die optimale Ausbeute von zwölf Zählern und 23:3 Tore bedeutete den ersten Rang. Das 9:0 gegen den SV Schönenbach war zudem das deutlichste Resultat aller Partien. Dem A-Ligisten aus dem Südkreis gelang bei seiner zweiten Teilnahme immerhin der erste dreifache Punktgewinn. Bemerkenswert: Altmeister Kilian Gärtner schnürte genau 20 Jahre nach seinem ersten Spiel beim Budenzauber, damals im Trikot des SSV , beim 2:1 gegen den Landesligisten TuS Marialinden einen Doppelpack. Rothemühle musste sich nur Nümbrecht geschlagen geben und sicherte sich durch Siege in den anderen drei Begegnungen den zweiten Rang. Marialinden, der A-Ligist SC Vilkerath sowie Schönenbach erreichten jeweils auf drei Zähler und belegten die weiteren Plätze.

Akrobatisches im Vorrundenspiel zwischen Vilkerath und Nümbrecht.

Akrobatisches im Vorrundenspiel zwischen Vilkerath und Nümbrecht.

Obwohl die Derschlager die ganz großen Namen diesmal nicht verpflichten konnten, war Turnierchef Peter Wagner mit dem Verlauf des Budenzaubers zufrieden. Etwa 400 zahlende Zuschauer wurden in der frisch renovierten Halle auf dem Epelberg begrüßt. „Wenn man die Mannschaften und Betreuer dazuzählt, waren rund 550 Leute da. Wir haben ein sehr treues Publikum und für den Verein ist es das wichtigste Event des Jahres“, erläuterte Wagner, der froh war, dass die Spiele in einem fairen Rahmen verliefen.  Ob 2017 anlässlich der 30. Jubiläumsausgabe besondere Schmankerl zu erwarten sind, ließ der Borussia-Geschäftsführer offen. „Wir versuchen, das Teilnehmerfeld so attraktiv wie möglich zu gestalten. Wir würden auch gerne wieder auf Kunstrasen spielen, aber das kostet 5.000 € und für eine solche Summe benötigen wir Sponsoren.“

 

Tribünensplitter

– Der A-Ligist Borussia Derschlag erhält personellen Zuwachs. Vom SSV Marienheide, wohin er erst im Sommer gewechselt war, kehrt Torhüter Safak Gültekin an seine alte Wirkungsstätte zurück.

– Beim Ligakonkurrenten SV Schönenbach muss Trainer Thorsten Grass künftig auf die Dienste von Eugen Pavljuk verzichten. Pavljuk, der sich nicht für die erste Elf empfehlen konnte, wird wohl künftig im Trikot des B-Ligisten RS 19 Waldbröl auflaufen.

– Beim A-Ligisten SC Vilkerath wurde personell nachgelegt. Der sportliche Leiter Dirk Selbach, vermeldet die Zusagen von Dennis Rettig und Maik Lidl, die beide aus der A-Jugend des Heiligenhauser SV zum Team von Trainer Uwe Ommer stoßen. Beide Kicker verfügen bereits über eine Seniorenspielberechtigung.

– Die abstiegsgefährdete Bezirksliga-U19 des SSV Homburg-Nümbrecht hat ab sofort ein neues Trainergespann, nachdem der bisherige Coach Stephan Schwarz kürzlich aus beruflichen und sportlichen Gründen zurückgetreten war. Wulf Opitz und Harald Mosberger leiten ab sofort die sportlichen Geschicke. „Die beiden kennen die Mannschaft in- und auswendig, weil sie viele Spieler selbst schon trainiert haben“, hofft SSV-Jugendleiter Rainer Förster, dass mit dem Tandem neuer Schwung entfacht wird.

– Der B-Ligist SV Frömmersbach darf zum Rückrundenstart  zwei Neuzugänge begrüßen. Juri Mendel kommt von der SG Hunsheim, Torhüter Jan-Oliver Pietrek wechselt vom 1. FC Gummersbach zum Tabellenführer der Staffel 3. Renni Sunthraralingam (Umzug nach Siegen) wird den Verein dagegen verlassen.

Ricardo Held (li.) konnte mit dem SV Schönenbach nur einen Sieg bejubeln.

Ricardo Held (li.) konnte mit dem SV Schönenbach nur einen Sieg bejubeln.

– Das Turnier für Betriebsmannschaften gewann das Team von Jokey-Plastic durch einen knappen Endspielerfolg gegen das Team Sepa Hochbau. Erst im Neunmeterschießen setzte sich der Sieger mit 3:1 durch. Nach regulärer Spielzeit hatte es 1:1 gestanden. Vom Punkt aus wurde auch das kleine Finale entschieden. Hier gewann das „Team Theke“ mit 5:3 gegen „Trakus“.

– Die drei Unparteiischen Cem Sayilgan, Heinz Wendeler und Michael Bernhardt hatten die insgesamt 24 fair geführten Partien jederzeit im Griff und mussten dabei kaum Strafzeiten verhängen.

– Der TuS Erndtebrück konnte zwar nicht antreten, aber Kapitän Thomas Ziegler, der aus Gummersbach stammt, stattete dem Turnier einen Besuch ab.

– 500 € haben die Fußballer von Borussia Derschlag im Rahmen des Budenzaubers an den Derschlager AWO-Kindergarten überreicht (siehe Bild oben). Birgit Will und Sabine Dickhaus nahmen den Scheck aus den Händen von Abteilungsleiter Steffen Fastenrodt entgegen. Fabian Lehner, der Kapitän der 1. Mannschaft, hatte die Idee dazu bereits im vergangenen Jahr. „Wir haben den gesamten Erlös der Tombola bei unserer Weihnachtsfeier gespendet“, so  Peter Wagner.

– 50 Ehrenamtliche aus den Reihen des Vereins sorgten für einen reibungslosen Ablauf an der Tageskasse, den Parkplätzen und den Cateringbereichen. „Ohne die vielen Helfer und die Sponsoren könnten wir das Turnier nicht stemmen“, erklärte Peter Wagner.

Ergebnisse

Gruppe A

Neubrück – Kierspe 4:0
Derschlag – Lindenthal-Hohenlind 3:2
Wiehl – Neubrück 5:0
Kierspe – Derschlag 6:2
Lindenthal-Hohenlind – Wiehl 0:5
Derschlag – Neubrück 3:4
Lindenthal-Hohenlind – Kierspe 2:4
Wiehl – Derschlag 8:1
Neubrück – Lindenthal-Hohenlind 2:3
Kierspe – Wiehl 3:4

1. FV Wiehl 12 Punkte, 22:4 Tore
2. Kiersper SC 6 Punkte, 14:13 Tore
3. SV Neubrück 6 Punkte, 10:11 Tore
4. Borussia Lindethal-Hohenlind 3 Punkte, 8:15 Tore
5. Borussia Derschlag 3 Punkte, 9:20 Tore

3-1-2016budenzauber7Gruppe B

Vilkerath – Nümbrecht 0:5
Rothemühle – Schönenbach 2:1
Marialinden – Vilkerath 3:0
Nümbrecht – Rothemühle 5:2
Schönenbach – Marialinden 2:1
Rothemühle – Vilkerath 5:1
Schönenbach – Nümbrecht 0:9
Marialinden – Rothemühle 2:4
Vilkerath – Schönenbach 5:1
Nümbrecht – Marialinden 4:1

1. SSV Homburg-Nümbrecht 12 Punkte, 23:3 Tore
2. SV Rothemühle 9 Punkte, 13:9 Tore
3. TuS Marialinden 3 Punkte, 7:10 Tore
4. SC Vilkerath 3 Punkte, 6:14 Tore
5. SV Schönenbach 3 Punkte, 4:17 Tore

Halbfinale

FV Wiehl – SV Rothemühle 2:0
SSV Homburg-Nümbrecht – Kiersper SC 4:1

Spiel um Platz drei

SV Rothemühle – Kiersper SC 5:6 (3:3) nach Neunmeterschießen

Finale

FV Wiehl – SSV Homburg-Nümbrecht 1:3

Fotos im Auftrag von Oberberg-Aktuell
Bericht Björn Loos, Jürgen Lorenz

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