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Spannende URBEX-Tour mit tollen Motiven

Vergangenes Wochenende waren Alex und ich mal wieder auf Entdeckungs-Tour. Dieses Mal ging es in den Osten, wo es wirklich noch vieles zu sehen gibt. Gestartet sind wir in Hessen, auf der Suche nach einer verlassenen Kinderpsychatrie. Diese zu finden war zunächst nicht ganz einfach. Mittlerweile sind die meisten Gebäude auf dem Areal einem anderen Zweck zugekommen, jedoch fanden sich noch zwei verlassenen Gebäude die wir natürlich erforschen mussten….

Weiter ging es Richtung Magdeburg wo wir eine sehr nette Behausung fanden. Am nächsten Morgen fuhren wir nach Berlin, dort wollten wir die „verbotene Stadt“ Wünsburg besuchen und danach den verlassenen Freizeitpark „Spreepark“. Kurz vor dem Ziel disponierten wir jedoch um und und fuhren zur Heilstätte Beelitz. Das war eine goldrichtige Entscheidung, denn das knapp 200 ha große Areal bietet einiges für Lost-Place-Suchtis. Zumindest NOCH! Ein großer Teil der 60 ehemaligen Klinikgebäude sind bereits renoviert oder werden gerade umgebaut. Ein paar müssen leider wohl auch abgerissen werden. Auf jeden Fall kamen wir aus dem Staunen nicht heraus. Welch aufwendiger Baustiel um 1900 herum hier umgesetzt wurde grenzt schon fast an Wahnsinn. Auch im Inneren zeugen die Gemäuer vom Wohlstand seiner Zeit. Ein wenig Glück hatten wir jedoch, da der NDR hier scheinbar eine Reportage drehte und dadurch der Zugang zu einem der sehr gut erhaltenen Haupt (?) Gebäude frei war. Hier erkennt man noch immer den Charakter der Heilanstalt. Prunkvoll, aufwendig und teuer kamen die Gebäude auf dem riesigen Gelände daher. Sehr beeindruckend.

Nicht weniger eindrucksvoll zeigen die meist verfallenen Häuser auch heute noch ein schaurig schönes Bild. Leider waren die Vandalen auch hier, wie fast überall in ähnlichen Gebäuden, sehr aktiv. Dadurch hat die Natur freien Lauf und Regen, Wind und Sonne sorgen für einen langsamen Verfall. Trotzdem ein sehr sehenswertes Gelände mit zahlreichen kleineren und größeren Abenteuern.

Wünsdorf ließen wir aus, da es nicht wirklich interessant wirkte. Der Spreepark blieb für uns leider auch verschlossen, aber wir konnten uns mit einem sehr netten Mitarbeiter unterhalten, der von „Springern“ und einigen Verletzten berichtete, „deswegen sei der Park nur noch mittels Führung begehbar„. Da wir nicht unnötig Ärger provozieren wollen, blieb lediglich ein Bild von aussen. Schade, aber die Heilstätten hatten uns mehr als entschädigt. Also ging es zurück ins Hotel nach Magdeburg .

Am Sonntagmorgen wollten wir vor der Heimreise noch einen Lost Place in der näheren Umgebung aufsuchen und fanden, mehr oder weniger zufällig, ein verlassenes Firmengelände, welches zunächst nicht wirklich interessant ausschaute, jedoch bei genauerer Besichtigung zu einem wahren Schätzchen aufblühte. Das relativ große Gelände beherbergte einst mehrere Fertigungs- und Lagerhallen, die von Graffitikünstlern und Vandalen sowie Paintball-Spielern nicht verschont geblieben sind. Wir können nicht genau sagen, was dort zu längst vergessenen Zeiten gefertigt wurde, aber ein lohnendes Fotoobjekt waren die Betriebsgebäude allemal.

Sehr zufrieden sind wir mit unserer Tour, die so sicher nicht die Letzte war!

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