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Sektdusche für den Sieger, ein „geflashter“ Verlierer

Der "Pott" bleibt in Wiehl.

Der „Pott“ bleibt in .

Oberberg – Die A-Jugend des FV Wiehl verteidigte den Kreispokal gegen den couragiert auftretenden Underdog Wiedenest-Othetal – Für Trainer Sven Reuber war es der sechste Titelgewinn in Folge.

Zum Auftakt des Kreispokalwochenendes der Juniorinnen und Junioren in Bielstein gewann der Vorjahresssieger aus Wiehl das U19-Finale. Bei den Kleinsten hatte der SV Bergisch Gladbach 09 das bessere Ende für sich. Am morgigen Samstag geht es bereits um 11 Uhr weiter (Spielplan siehe unten).

A-Junioren

FV Wiehl – FC Wiedenest-Othetal 3:0 (2:0).

Die Trainer Sven Reuber und David Svimbersky (re.).

Die Trainer Sven Reuber und David Svimbersky (re.).

Nach dem Schlusspfiff herrschte bei allen Beteiligten Zufriedenheit:  Der Titelverteidiger hatte sich erwartungsgemäß durchgesetzt und darf den Kreispokal erneut in die Vereinsvitrine stellen. Die Kicker des FCWO holten sich bei einer Ehrenrunde vor den eigenen Fans zu Recht tosenden Applaus ab. „Es ist schön, dass wir gewonnen haben. Es war nicht unbedingt davon auszugehen, dass wir ins Endspiel kommen, weil wir im Halbfinale auf Bergisch Gladbach getroffen sind“, sagte FV-Coach Sven Reuber, der nach seinem sechsten Pokalsieg in Serie eine Sektdusche über sich ergehen lassen musste.

Vor allen Dingen für die Spieler des Jahrgangs 1998 war der Gewinn des „Potts“ alles andere als Routine. Sie durften bislang noch keinen Pokalerfolg bejubeln. Als Extra-Motivationsspritze diente ein besonderer Gast. „Meine Mutter war heute am Sportplatz, das passiert so gut wie nie. Deshalb habe ich den Jungs gesagt, dass wir das Ding unbedingt holen müssen, wenn sie da ist.“ Eine große Party wird es nicht geben. „Wir müssen uns jetzt auf die Relegation vorbereiten. Wenn wir in der Mittelrheinliga bleiben, dann können wir feiern“, so Reuber, der die Trophäe zum letzten Mal in die Höhe stemmte. Er wird den FV Wiehl im Sommer verlassen.

Reubers Gegenüber David Svimbersky war nach der Partie eigenen Angaben zufolge „völlig geflasht“. Er habe keinen Zwei-Klassen-Unterschied erkennen können. „Ich bin einfach nur stolz auf die Truppe. Ein Riesenkompliment. Das war ein einmaliges Highlight und die Stimmung der absolute Hammer.“ Wie erwartet, postierte sich der Sonderstaffel-Vertreter tief in der eigenen Hälfte und überließ dem Favoriten die Spielgestaltung. Der Mittelrheinligist hatte große Mühe, das engmaschige Defensivnetz zu überwinden, weshalb die erste Strafraumszene auf sich warten ließ.

FC-Torwart Joshua Stoffel war in der 14. Minute auf dem Posten.

FC-Torwart Joshua Stoffel war in der 14. Minute auf dem Posten.

Nach einem Doppelpass mit Marlon Cremer wollte Alper Genc noch einmal querlegen, doch Torwart Joshua Stoffel war auf dem Posten (14.). Die Führung resultierte aus einer Flanke von Mats Bollmann, die von Freund und Feind verpasst wurde und im langen Eck einschlug. Kurz darauf zirkelte Ahmet Suna einen Freistoß über die Mauer hinweg zum 2:0 in die Maschen. Die Begegnung nahm also ihren erwarteten Gang.

Einen ersten Offensiv-Überraschungseffekt des Außenseiters gab es in der 28. Minute zu bestaunen: Paul Clemens zog vom Mittelkreis ab und verfehlte das Gehäuse knapp. Auf der anderen versuchte es Genc aus der Distanz – ebenfalls drüber (34.). Wer damit gerechnet hatte, dass Wiedenest-Othetal irgendwann die Quittung für den immensen Laufaufwand erhält, sah sich getäuscht. Vielmehr war es die Svimbersky-Auswahl, die die besseren Chancen produzierte, was auch damit zusammenhing, dass sich die Wiehler einige Konzentrationsschwächen erlaubten.

13-5-2016KrPoAJ-Endsp3Die  mitgereisten Anhänger hatten zehn Minuten nach Wiederbeginn erstmals den Torschrei auf den Lippen, als Felix Jäger nach einem Sololauf frei im Sechzehner auftauchte, sein Versuch aber noch im letzten Moment geblockt wurde (55.). Wenig später zielte Jäger ans Außennetz (62.). „Wenn wir in dieser Phase das 2:1 gemacht hätten, weiß ich nicht, was passiert wäre“, unkte Svimbersky.

Der Gegner zeigte sich derweil gnadenlos in der Verwertung seiner Möglichkeiten und erhöhte in Person von Luca Hüschemenger, der nach einer gelungenen Körpertäuschung per Flachschuss erfolgreich war, auf 3:0. Nachdem die Supporter aus dem Dörspetal die Hymne „You’ll never walk alone“ angestimmt hatten, sollte ihrer Mannschaft der verdiente Ehrentreffer vergönnt bleiben: Lukas Siepermann steuerte nach einer Balleroberung alleine auf Keeper David Jäckel zu, der den unplatzierten Abschluss parierte (83.).

Tore
1:0 Mats Bollmann (17.), 2:0 Ahmet Suna (23. Freistoß), 3:0 Luca Hüschemenger (72.).

F-Junioren
SV Altenberg – SV Bergisch Gladbach 09 1:2 (0:1).

Tore
0:1 Leon Dermaku (16.), 1:1 Maximilian Neubuß (31.), 1:2 Niklas Berg (36.).

Fotos im Auftrag von Oberberg-Aktuell
Bericht Björn Loos

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