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Norman Lemkes Traumtor lässt SVF jubeln

Freude nach dem Derbysieg.

Freude nach dem Derbysieg.

Oberberg – Vor mehr als 600 Zuschauern gewinnt Frielingsdorf das Gemeindederby gegen Hohkeppel

SV Frielingsdorf – Eintracht Hohkeppel 1:0 (0:0).

Robin Theisen (re.) und der Frielingsdorfer Björn Meyer.

Robin Theisen (re.) und der Frielingsdorfer Björn Meyer.

„Das war eher Zufall“, sagte der Frielingsdorfer Spielertrainer Dennis Lüdenbach zu der personellen Umstellung, der seiner Mannschaft schließlich den Sieg brachte. Der eingewechselte Philipp Schmidt rückte für Norman Lemke, der fortan die rechte Außenbahn beackern sollte, auf die linke Seite. Nur zwei Minuten später landete das Spielgerät bei Lemke, der mit einem traumhaften Diagonalschuss in den Winkel traf und die Fans der Hausherren in Ekstase versetzte. Dass „Joker“ Schmidt an der Entstehung des goldenen Tores beteiligt war, war eine weitere glückliche Fügung.

Peyman Rabet machte sich fleißig Notizen.]

Peyman Rabet machte sich fleißig Notizen.]

„Wir sind für eine läuferische Top-Leistung belohnt worden. Der Sieg war hart erkämpft, aber nicht unverdient“, urteilte Lüdenbach, der im zweiten Durchgang wegen einer Verletzung nicht weiterspielen konnte. Er war unmittelbar vor der Pause auf die Schulter gefallen, die Schmerzen waren zu groß. Bis dahin hatten die mehr als 600 Zuschauer ein prickelndes Match erlebt – mit Vorteilen für die Gäste. Leon Teschendorf leitete den Chancenreigen mit einem Kopfball auf die Querstange ein (8.), kurz darauf versuchte es Philipp Fabrizius mit der Stirn – vorbei (10.).

Spielertrainer Dennis Lüdenbach musste wegen einer Schulterverletzung ausgewechselt werden.

Spielertrainer Dennis Lüdenbach musste wegen einer Schulterverletzung ausgewechselt werden.

Danach brach die stärkste Phase der Eintracht an. Kostproben gefällig? Tobias Mibis verfehlte eine Teschendorf-Hereingabe um Zentimeter (12.). SVF-Torwart Timo Braun war nach einem abgefälschten Freistoß auf dem Posten (14.) und machte auch ein gefährliches Zuspiel von Kasra Ghareh Chaee rechtzeitig zunichte (16.). Jendrik Müller zielte aus 18 Metern über den Kasten (19.). Im Anschluss bekamen die Gastgeber die Hohkeppeler zunächst besser in den Griff – dank hoher Intensität in den Zweikämpfen. Fabrizius gewann ein Laufduell gegen Mibis und brachte seinen Versuch auch an Sascha Nußbaum vorbei. Der Ball kullerte knapp am Pfosten vorbei ins Toraus (31.).

Allerdings blieben die Schwarz-Gelben brandgefährlich – und erarbeiteten sich in der 33. Minute die bis dato beste Gelegenheit. Teschendorf zog aus kürzester Distanz ab, doch Braun lenkte die Kugel mit den Fingerspitzen an die Latte. Gegen Robin Theisen behielt der Schlussmann ebenfalls die Oberhand (35.). „Wir wussten, dass wir gegen diesen Gegner nicht alles verteidigen können. Bei uns war der Abstand zwischen Angriff und Mittelfeld etwas zu groß“, hätte sich Lüdenbach im ersten Durchgang mehr Entlastung durch Ballgewinne gewünscht.

Philipp Fabrizius und Tobias Mibis lieferten sich intensive Duelle.

Philipp Fabrizius und Tobias Mibis lieferten sich intensive Duelle.

In dieser Disziplin machte Frielingsdorf nach dem Seitenwechsel Boden gut, dem Aufsteiger fiel es schwerer, bis in den Strafraum zu kombinieren. Und wenn doch, packte der aufmerksame Braun zu. Nach der Führung kamen die Anhänger in Wallung und stimmten die ersten Jubelgesänge an („Keiner wird es wagen, unseren SVF zu schlagen“). Mit Sicherheit etwas zu früh, wie sich in der 65. Minute zeigen sollte. Jonas Stiefelhagens Kopfball wurde auf der Linie geklärt.

Da Hohkeppel in der Schlussphase immer stärker ins Risiko ging, ergaben sich für die Lüdenbach-Elf Räume zum Kontern. Philipp Schmidt versäumte, auf 2:0 zu stellen, indem über das Gehäuse schoss (70.). Gleiches vollführte auf der Gegenseite Ghareh Chaee mit einem Heber (87.), der vermeintliche Ausgleich durch Stiefelhagen fand wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung keine Anerkennung  – eine durchaus strittige Entscheidung (90.). Zwischenzeitlich hatte Fabrizius in Nußbaum seinen Meister gefunden (89.).

2-9-2016SSVFrie5Für die Eintracht war es die erste Niederlage in einer Meisterschaftspartie seit dem vergangenen Herbst – und das ausgerechnet in einem Lokalduell. „Kein Beinbruch“, versicherte Coach Peyman Rabet. „Natürlich hätten wir gerne gewonnen. Die Chancen dazu waren da. Als Aufsteiger haben wir nach drei Spieltagen sechs Punkte auf dem Konto und liegen damit komplett im Soll.“ Lüdenbach lobte die Seinen dafür, dass sie sich im Vergleich zur 2:3-Pleite gegen den TuS Lindlar vor zwei Wochen mit einem völlig anderen „Derby-Gesicht“ präsentierten. „Die Jungs haben Einsatz und Leidenschaft gezeigt. Das sind die Grundvoraussetzungen für solche Spiele.“

Torschützen

1:0 Norman Lemke (63.).

2-9-2016SSVFrie6SV Frielingsdorf

Timo Braun; Gianluca Fliegner, Johannes Kisseler, Dennis Lüdenbach (46. Marvin Cortes), Tim Menzel, Etienne Parmentier, Markus Ubl, Tim Weinrich, Norman Lemke (89. Frederic Beckmann), Björn Meyer (61. Philipp Schmidt), Philipp Fabrizius.

Eintracht Hohkeppel

Sascha Nußbaum, Lukas Dappen (64. Murat Ekmen), Fabian Reudenbach, Tobias Mibis, Robin Theisen, Jendrik Müller, Carsten Gülden, Leon Teschendorf (78. Daniel Lekscha), Hakan Gürsoy (72. Tibor Heber), Kasra Ghareh Chaee, Jonas Stiefelhagen.

Fotos im Auftrag von Oberberg-Aktuell
Bericht Björn Loos

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