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Neue Impulse für die Wasserwirtschaft

Bericht und Fotos im Auftrag von Oberberg-Aktuell

Axel Blüm (links) und Lothar Scheuer (2. v. rechts) gratulieren den Gewinnern des Förderpreises Vitali Dercho, Daniel Klose und Christian Bock (v. links)

Gummersbach– Bereits zum elften Mal verlieh der Aggerverband in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule einen Förderpreis für herausragende Diplomanten, deren Diplomarbeiten einen wasserwirtschaftlichen Bezug hatten.

„Eignung kombinierter Durchflussmesseinrichtungen für Entlastungsbauwerke der Mischkanalisation.“ So lautet der Titel der Diplomarbeit von Daniel Klose, welche vom Aggerverband mit dem ersten Platz des Förderpreises ausgezeichnet wurde. Nach der Selbstüberwachungsverordnung sind alle wesentlichen Füllstände, Überlaufmengen und die Überlaufdauer in Abwassereinrichtungen kontinuierlich zu messen. Klose hat an unterschiedlichen Regenüberlaufbecken überprüft, ob marktgängige Geräte zur Durchflussmessung in Abwasserkanälen (Kanalmäuse) mit ausreichender Genauigkeit betrieben werden können. Diese Arbeit ist von hoher praktischer Relevanz, da Klose zusätzlich Datenauswertungsroutinen zur Verbesserung der Datenqualität entwickelt hat.

Prof. Dr.-Ing Lothar Scheuer lobt die gute Zusammenarbeit des Aggerverbandes mit der Fachhochschule

Nach der Begrüßung im „Kienbaum“ Konferenzraum des Campusses durch den Dekan der Fakultät, Prof. Dr.-Ing Christian Averkamp, übernahm der Vorstand des Aggerverbandes, Prof. Dr.-Ing Lothar Scheuer, die Moderation der Veranstaltung und betonte besonders die enge Zusammenarbeit mit der Fachhochschule. „Da wir keine eigene Forschungsabteilung besitzen, ist es uns ein dringendes Bedürfnis, mit Hochschulen zusammen zu arbeiten um neue und wichtige Impulse für die eigenen Aufgaben zu erhalten“, so Scheuer. Außerdem seien die vergebenen Diplomarbeiten ein signifikantes Mittel zur Attraktivitätssteigerung als Arbeitgeber. „Eine Reihe von Ergebnissen der Arbeiten sind in den letzten Jahren in Planung und Betrieb beim Aggerverband eingeflossen“, betont Scheuer.

Der zweite Platz des Förderpreises ging an Vitali Dercho für die Diplomarbeit mit dem Thema „Entwicklung und Erprobung eines Regelsystems zur Optimierung von Kanalnetzspülungen.“ Da der Trinkwasserbedarf sinkt, führt ein Abwasserkanal immer weniger Schmutzwasser, was die Gefahr von Ablagerungen im Kanal erhöht. Diese müssen relativ aufwendig gespült werden. Die Möglichkeiten von automatischen Spülungen und deren Abhängigkeiten von Kläranlagenbelastung und zeitgleichen Wetterbedingungen untersuchte Dercho.

Christian Bock erhielt Platz drei für seine Arbeit „Praxistest einer Online-Partikelmessung für die Zustandsanalyse einer kommunalen Kläranlage“, die den Zustand und die Zusammensetzung von Klärschlamm ermittelt und damit Rückschlüsse über die Qualität und der Prozesssicherheit der Abwasserreinigung zulässt. Dieses wird bislang nur in regelmäßigen mikroskopischen Untersuchungen des Schlamms kontrolliert.

Die Preisverleihung findet seit Jahren anlässlich des Weltwassertages statt. Kapitel 18 der Agenda des Weltwassertages behandelt die Probleme und Notwendigkeiten einer nachhaltigen Wassernutzung. Durch den wasserwirtschaftlichen Bezug der Diplomarbeiten ist der „Tag des Wassers“ ein geeigneter Anlass der Preisverleihung.

 

   

Zum originalen Bericht von Oberberg-Aktuell

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