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Mit 83 Sachen durch Hückeswagen

Die Bob-Elite traf sich in Hückeswagen um den ersten Europameister im Sommerbob zu ermitteln.

Hückeswagen – Anja Schneiderheinze und Wolfgang Stampfer heißen die ersten Europameister im Sommerbob – Trotz schlechter Wetterverhältnisse sahen am Sonntag zahlreiche Zuschauer die spannenden Wettkämpfe.

Mit dem ARD-Experten René Spieß führte Sven Schreiber durch das Programm.

Am Ende konnte Veranstalter Sven Schreiber doch noch ein sehr positives Resümee ziehen. „Das Publikum hat die Veranstaltung extrem gut angenommen und an der Strecke waren, trotz des Wetters, noch circa 5.000 Menschen, die lauthals die Sportler unterstützten,“ fasste es der Chef des Sommerbobs zusammen, der sich daran erinnerte, dass in den letzten Jahren das Wetter immer sehr gut war. „Dieses Jahr war das leider nicht der Fall. Dennoch sieht man, dass sehr viele Leute Interesse an diesem Event haben und kommen, um die  Elite des Bobsports zu sehen.“

Und tatsächlich kam die Crème de la Crème des Bobsports in die Schloss-Stadt. Olympioniken, Weltmeister und Medaillenanwärter wie Edwin van Calker,  Patricia  Polifka und  Fabienne Mayer kämpften um den Titel. Und die Sportler nahm diesen Wettkampf durchaus Ernst. Neben dem Spaß abseits der Strecke packte die Teams der sportliche Ehrgeiz, sobald sie das Starthäuschen betraten und sich in die 525 Meter langen Bahn katapultierten. Für die Sportler sei es eine Frage der Ehre, hier möglichst hohe Leistungen zu erzielen, denn niemand sei hierher gekommen, um zu verlieren, so Schreiber. Die Geschwindigkeits- Bestmarke konnte dieses Jahr jedoch nicht geknackt werden. „Dazu lässt das Wetter es nicht kommen, denn durch die nassen Rollen wird der Bob langsam“, erklärt Bundestrainer Christoph Langen. Sonst aber sei das Wetter überhaupt kein Problem. Dies bestätigen auch Cathleen Martini sowie Olympiasiegerin Anja Schneiderheinze, die mit einem Schmunzeln hinzufügt: „Regen sind wir gewohnt, das macht uns nichts aus. Wir sind ja keine Schönwettersportler.“

Das der Regen aber dennoch eine Rolle spielte, zeigten die Wertungsläufe, denn gleich mehrere Piloten steuerten ihr Gefährt im „Baumann Eck“ in die Bande und verloren dabei wertvolle Zeit. Karl Angerer, einer der Gewinner der letzten Jahre, schlug dort gleich zweimal ein und verspielte damit seine Siegchancen.

Auch „Hücki“ ließ es sich nicht nehmen, die Rennstrecke zu besuchen.

Am Sonntag hatte der Wettergott ein Einsehen und so konnten die Wettkämpfe ohne größere Regenschauer durchgeführt werden. Deutlich mehr Zuschauer drängten sich an der Strecke als noch tags zuvor. Gregor Baumann erklärte, dass die Bahn nicht ganz so rutschig und die Geschwindigkeit der Bobs höher sei, was spannende Finalläufe versprach.  Während bei den Damen Schneiderheinze gleich drei der vier Wertungsläufe und damit auch souverän die Gesamtwertung gewann, lieferten sich bei den Herren Manuel Macheta und Wolfgang Stampfer ein Kopf-an-Kopf Rennen. Erst im letzten Durchgang konnte sich Stampfer absetzen und darf sich nun, ebenso wie Schneiderheinze, erster Europameister im Sommerbob nennen.

Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm rundete den Event ab. Freitagabend gab „Der Wendler“ vor rund 1.000 Zuschauern ein Konzert im Festzelt und der irische Stuntrider Mattie Griffin zeigte zwischen den Läufen, was alles mit einem Motorrad möglich ist. Im „PFLITSCH“-Museum öffnete die erste „Historische Bobausstellung“. Alle Interessierten bekommen hier einen Überblick über 100 Jahre Bobsport. Unter anderen wird hier der originale Gunter Sachs Bob ausgestellt.

Bürgermeister Uwe Ufer sagte dem Veranstalter zu, dieses Spektakel im Zweijahres-Rhythmus ausrichten zu wollten und erhielt zusätzliche Unterstützung durch den „PFLITSCH“-Geschäftsführer Harald Pflitsch: „Ein super Event für uns alle. Hut ab das wir, zusammen mit der Stadt Hückeswagen, so etwas auf die Beine stellen konnten.“ Unterstützung bekam er von Ufer: „Die Sportler haben Hückeswagen mal wieder von der allerbesten Seite gesehen, alle hatten Spaß, was kann es schöneres geben?“

Bericht und Fotos im Auftrag von Oberberg-Aktuell

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