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Mit 714 Sprüngen ins Guinness-Buch der Rekorde

Bericht und Fotos im Auftrag von Oberberg-Aktuell

Um 17 Uhr hat Dennis Bettin bereits über 200 Sprünge hinter sich gebracht.

Um 17 Uhr hat Dennis Bettin bereits über 200 Sprünge hinter sich gebracht.

Hückeswagen – Der Kölner Sportstudent Dennis Bettin versuchte sich am Weltrekord im Dauerturmspringen und erfüllte neben den Guinness-Vorgaben auch seine persönlichen Ziele – Dehydrierung erschwerte den Versuch.

Heisse Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit erschwerten den Rekordversuch.

Heisse Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit erschwerten den Rekordversuch.

Für einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde hätten 322 Sprünge gereicht, denn damit wäre der bestehende Rekord von 1.000 Metern Sprunghöhe bereits übertroffen. Dies reichte dem Ausdauersportler Dennis Bettin aus Wermelskirchen aber nicht aus, er wollte unbedingt sein persönliches Ziel von 700 Sprüngen in 24 Stunden erreichen. Zu Anfang sah es auch sehr gut aus, denn bereits nach acht Stunden hatte er den Weltrekord geknackt und näherte sich Sprung für Sprung seiner Wunschmarke. Hierbei machte ihm allerdings die 38 Grad Celsius Raumtemperatur bei 80 Prozent Luftfeuchtigkeit im Bürgerbad Hückeswagen schwer zu schaffen.

Der am späten Abend herbeigerufene Notarzt untersuchte den Kölner Sporrtstudenten und verordnete ihm wegen der Dehydrierung viel Flüssigkeit und vor allem Schlaf. „Ich sollte eigentlich bis mindestens acht Uhr morgens schlafen“, erklärte der neue Weltrekordler und fügte hinzu: „Aber um zwei Uhr nachts wurde ich wach und habe meine Sprünge fortgesetzt.“

Mit Schutzkleidung versuchte der Sportler den Aufprall zu dämpfen.

Mit Schutzkleidung versuchte der Sportler den Aufprall zu dämpfen.

Besonders habe ihm, neben der Temperatur, der Aufprall auf dem Wasser vor großen Schwierigkeiten gestellt. Hierzu schützte er sich mit einem Neopren-Shirt und Armstulpen, die den Aufprall dämpfen sollten. Schon nach wenigen Stunden konnte man dem Athleten die Anstrengungen deutlich ansehen, die Treppe hinauf zur 3,11 Meter hohen Plattform nahm er nur schweren Schrittes. Am Sonntagnachmittag schaffte der 25-jährige dann doch seine angestrebte Marke und setzte bei 2.220 gesprungenen Metern einen Schlusspunkt.

„Ich denke das ist ein Rekord, der länger anhalten wird, weil solch einen Versuch zu organisieren nicht ganz einfach ist. Und so viele Verrückte gibt es nicht“, scherzt Bettin. Dieser Rekord ist bereits der vierte, den der Extremsportler inne hat und er hat bereits weitere Ideen, deren Umsetzung aber noch dauern. Seine Motivation ziehe er aus dem Wunsch, Verrücktes und Außergewöhnliches zu schaffen, was ihm mit 714 Sprüngen innerhalb von 24 Stunden auch gelungen ist.

Zum originalen Bericht von Oberberg-Aktuell

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