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Meister! Frömmersbach verwandelt ersten Matchball

Der Jubel kannte beim SV Frömmersbach nach dem Titelgewinn keine Grenzen.

Der Jubel kannte beim SV Frömmersbach nach dem Titelgewinn keine Grenzen.

Oberberg – Mit dem 1:6-Erfolg in Marialinden durchbricht der SVF nicht nur die 100-Tore-Schallmauer, sondern steigt als Meister in die Kreisliga A auf.

Staffel 3

Vier Spieltage vor Schluss ist es vollbracht. Der SV Frömmersbach nutzte die Steilvorlage des SSV Wildbergerhüttte-Odenspiel, der bereits gestern Abend gegen den Tabellenzweiten SSV Bergenstadt 0:0 spielte (OA berichtete), und verwandelte gleich den ersten Matchball. „Das ist unbeschreiblich“, konnte Meister-Coach Leo Geusa seine Gefühlslage nach dem Sieg nur schwer in Worte fassen. Damit gibt es nach 14 Jahren wieder Kreisliga A-Fußball auf dem Sonnenberg zu sehen. Zwischenzeitlich spielte der Klub mehrere Jahre in der Kreisliga C, aber in der jüngeren Vergangenheit zählte der SVF zu den Topadressen der B-Klasse. Dementsprechend peilte man in der Vorsaison noch vollmundig den Aufstieg an. In der Abschlusstabelle belegten die Frömmersbacher aber lediglich Rang neun.

Staffelleiter Ralf Zimmermann überreichte SVF-Kapitän Kevin Degen die Meisterschale.

Staffelleiter Ralf Zimmermann überreichte SVF-Kapitän Kevin Degen die Meisterschale.

Mit dem neuen Trainer Leo Geusa, der im Sommer das Zepter übernahm, wollte man in dieser Spielzeit besser abschneiden, backte aber vorsorglich kleine Brötchen. Das Wort „Aufstieg“ nahm kein Klub-Verantwortlicher in den Mund. Und der Saisonstart, mit einer Pleite (Ründeroth) und einem Remis (Elsenroth), verhieß nichts Gutes. Doch die Niederlage gegen den TSV sollte die letzte bis zum heutigen Titeltriumph bleiben. Seit 263 Tagen ist der neue Meister ungeschlagen, steht seit dem zehnten Spieltag ohne Unterbrechung an der Tabellenspitze, stellt mit 101 Toren den besten Angriff und mit 41 Gegentreffern die drittbeste Abwehr. Dass die Rückkehr in das Oberhaus damit mehr als verdient ist, steht außer Frage.

Bemerkenswert ist ohne Zweifel, dass die Mannschaft zahlreiche Ausfälle von diversen Leistungsträgern kompensieren konnte. Beispielhaft für die lange Liste an Verletzten seien Ozan Satiroglu, der bis zu seiner Schambeinentzündung auf dem besten Weg war, die Torjägerkanone zu holen, und Martin Broszka genannt. Der Kapitän sorgte für die Stabilität in der Defensive, aber auch ohne ihn lief es. „Trotz der Nackenschläge haben wir weitergemacht. Ich habe den Jungs gesagt, dass es auch so geht“, erklärte der Meistertrainer.

Als Schlüsselspiel der Saison sah Geusa das Rückspiel gegen Ründeroth an. Trotz der vielen fehlenden Akteure fertigte der SVF den Konkurrenten mit 6:0 ab und revanchierte sich für die Auftaktpleite. „Das war eine Art Initialzündung“, so Geusa weiter, dem nach der Meisterschaft mit Dümmlinghausen vor einigen Jahren nun der zweite Aufstieg in die Beletage des Fußballkreises Berg glückte. Staffelleiter Ralf Zimmermann überreichte im Anschluss an den 1:6-Sieg die Meisterschale an Kapitän Kevin Degen. Zahlreiche Bierduschen für Team und Trainer waren obligatorisch. Die Meistersause findet nun im Vereinsheim statt und wird wahrscheinlich über das Pfingstwochenende bis zum Saisonabschluss fortgeführt.

TuS Marialinden III – SV Frömmersbach 1:6 (0:1).

„Ich war ungewöhnlich ruhig, aber die Jungs waren nervös. Das ist aber nur menschlich“, so SVF-Coach Leo Geusa. Die Nervosität seiner Spieler machte sich darin bemerkbar, dass einfachste Dinge nicht funktionierten. Bis auf den Treffer von Viktor Oldenburger glückte dem designierten Meister nicht viel.

Im ersten Durchgang tat sich Frömmersbach noch sehr schwer, aber in Halbzeit zwei zeigte sich der Meister von seiner besten Seite.

Im ersten Durchgang tat sich Frömmersbach noch sehr schwer, aber in Halbzeit zwei zeigte sich der Meister von seiner besten Seite.

Aber auch die Gastgeber taten sich schwer. „Die Einstellung war besser, aber die Fehler in der zweiten Halbzeit waren katastrophal“, so TuS-Spielertrainer Benjamin Keller, der allerdings lobende Worte für die Schiedsrichterin fand.

Mariano Geusa beruhigte die Frömmersbacher Nerven mit dem 0:2 kurz nach der Pause und Pierre Runkel legte nach. Sein Tor war übrigens das 1.000. Ligator. Runkel war es auch, der mit dem 1:5 den 100. Frömmersbacher Saisontreffer erzielte. „Wir haben spontan entschieden, dass er 100 Liter Bier geben muss“, so Geusa. Als er erfuhr, dass sein Spieler das 1.000. Ligator geschossen hatte, wollte er die Menge verdoppeln. Am Ende sprang ein ungefährdeter Sieg heraus, der für den künftigen A-Ligisten standesgemäß ausfiel. Für den TuS Marialinden III bedeutet die Pleite derweil, dass der letzte Platz nicht mehr verlassen werden kann. Damit verabschiedet sich die Truppe von Benjamin Keller in die zweitniedrigste Spielklasse. „Das ist absolut verdient. Wir stehen zu Recht am Ende der Tabelle und gehören nicht in diese Liga. Glückwunsch nach Frömmersbach. Sie sind das beste Team der Liga“, so Keller.

Torschützen
0:1 Viktor Oldenburger (18. Waldemar Konrad)
0:2 Mariano Geusa (52. Viktor Oldenburger)
0:3 Pierre Runkel (54. Fabian Schilamow)
1:3 Alexander Bolz (56.)
1:4 Fabian Schilamow (58. Pierre Runkel)
1:5 Pierre Runkel (64.)
1:6 Viktor Oldenburger (79.).

Ergebnisse und Tabelle Staffel 3

Fotos im Auftrag von Oberberg-Aktuell
Bericht Niels Hühn

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