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Mach’s wie Gott, werde Mensch

Bericht und Fotos im Auftrag von Oberberg-Aktuell

Die Talkgäste des Gottesdienstes berichteten humorvoll über ihre Erlebnisse während des Motorradfahrens.

Waldbröl – Auf dem Marktplatz trafen sich zahlreiche Quad- und Motorradbegeisterte zum 14. Motorradgottesdienst – Interessante Talk-Gäste berichteten über ihre „under cover“ Erlebnisse.

Pastor Jochen Gran sprach den Teilnehmern den Segen Gottes aus und bat um seinen Beistand in schwierigen Situationen.

Die evangelische Kirchengemeinde Waldbröl lud zum mittlerweile traditionellen und bereits zum vierzehnten Mal veranstalteten Motorradgottesdienst unter dem Motto „under cover“. Und hunderte Kradfahrer aus Nah und Fern folgten diesem Ruf. Der Marktplatz verwandelte sich in ein Meer aus PS-starken Motorrädern, Quads und Trikes. Nahezu jeder der Anwesenden lauschte gebannt den Worten von Pastor Jochen Gran, der während der Predigt Anekdoten aus seinem Leben als bekennender „Fan“ Gottes und seinem Hobby Motorradfahren erzählte. In der Bevölkerung scheine es immer noch vereinzelt die Auffassung zu geben, dass eine Person der Kirche und das Fahren von motorisierten Zweirädern im Widerspruch stünden, so Gran.

Auch die geladenen Talkgäste berichteten über solche Reaktionen der Bevölkerung. Doch konnten Bürgermeister Peter Koester, der Allgemeinmediziner Dr. Dirk Feuerstein, Caritas-Geschäftsführer Peter Rothausen sowie der Sozialdezernent des Oberbergischen Kreises, Dr. Jörg Nürmberger, allesamt bestätigen, dass es keinen Widerspruch darstelle, ein Mensch der Öffentlichkeit zu sein und gleichzeitig dem Hobby, nämlich „heißen Öfen“, zu frönen. Vielmehr sei diese Leidenschaft eine Möglichkeit, kurz aus dem stressigen Alltag auszubrechen und ‚einfach mal Mensch‘ zu sein. Abschalten, aber ohne das Bewusstsein für die Verantwortung des gefährlichen Hobbys zu verlieren.

„Das Fahren eines PS-starken Zweirades verändert den Menschen nicht, vielmehr ist der Mensch nach dem Absteigen vom Motorrad sich selbst ein Stück näher „, so der Pastor. Auch sei er sich sicher, dass Gott auch bei schlimmen Unfällen, anders als viele Mitbürger vermuteten, anwesend sei, aber eben „under cover“.

Im Rahmenprogramm der Veranstaltung zeigte der Leipziger Stuntfahrer Heiko Bartmuß anschaulich sein fahrerisches Können auf dem Quad und musikalisch wurde der Gottesdienst von dem Chor „InSene“ sowie der Band „Wambo“ untermalt. Zum Ende fuhren die ca. 400 Teilnehmer auf ihren 250 Maschinen im Korso durch Waldbröl bis nach Winterborn.

Zum originalen Bericht von Oberberg-Aktuell

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