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Lost Place – oder doch nicht

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Einen „Lost Place“ der, für uns, besonderen Art durften mein Kollege Michael Gauger und ich gestern in Solingen besuchen. Es handelt sich um eine Gießerei, die seit 1853 existiert, und in ihren besten Zeiten fast 700 Mitarbeiter beschäftigte.

Wegen eines unglücklichen Umstandes musste das Werk leider schließen. Durch einen guten Freund bekamen wir den Tipp und erhielten so die exklusive Möglichkeit vor der anstehenden Versteigerung noch einige Fotos der im Grunde einsatzfähigen Anlage festzuhalten. Zunächst führte uns der Sohn des Geschäftsführers durch die Hallen und erklärte uns mit Fachkompetenz die Funktionsweise einer solchen Gießerei. Die emotionale Komponente einer solchen Situation konnte jedoch der junge Chef nicht verbergen und es viel ihm sichtlich schwer uns die Hintergründe der Schließung zu erklären.

2016-09-17_13-05-46_giesserei-grossmann-solingen_d4_0030-swUm so mehr freuen wir uns, dass wir diesen Einblick bekamen und stundenlang die Fertigungshallen durchstöbern konnten, um dabei immer neue Perspektiven für interessante Fotos zu entdeckten.

Ein ganz herzlichen Dank an Florian Berger, Sohn des Geschäftsführers der C. GROSSMANN Stahlguss GmbH aus Solingen, für die wirklich Eindrucksvolle Führung und die Möglichkeit in Ihrem Unternehmen die beeindruckenden Gießanlagen festhalten zu dürfen. Ein weiterer Dank geht an Joachim Stüttem für die Idee und die Vermittlung des Kontaktes.

Hier ein Kurzer Auszug aus der Firmenhistorie, wer sich weiter für das Unternehmen interessiert, dem sei die Firmen-Internetseite ans Herz gelegt!

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Logo: Mit freundlicher Genehmigung der C. Grossmann GmbH

„Conrad Carl Grossmann gründete 1853 seinen Handwerksbetrieb zur Produktion von Schlüsseln und Stahlbügeln. Die Aufnahme der ersten Stahlgusserzeugung in Deutschland beginnt auf der Wittkuller Straße im Jahr 1899. Neben Schlüsseln produziert man nun auch größere Komponenten wie z.B. Flansche und Leitrollen aus Stahlguss für den Bergbau. Das aufstrebende Unternehmen beschließt im Jahr 1911, aus der bestehenden OHG eine Aktiengesellschaft, die C. Grossmann Eisen- und Stahlwerk AG, zu gründen. Kurz darauf wird am selben Standort eine neue Produktionsstätte für 700 Beschäftigte errichtet.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wird die Produktion 1946 mit 100 Mitarbeitern wiederaufgenommen und der Betrieb kann im Zuge des Wirtschaftswunders zu alter Größe zurückfinden. Wieder in der Erfolgsspur, werden neue Investitionen in Gebäude und technische Anlagen getätigt wie etwa die Anschaffung eines Lichtbogenofens im Jahr 1965. Innovationen und technische Weiterentwicklung halten an und 1984 wird die C. Grossmann Eisen- und Stahlwerk AG mit Inbetriebnahme des MRP-Konverters zu einer der modernsten Stahlgießereien in ganz Deutschland.“ Quelle: C. GROSSMANN Stahlguss GmbH

Weitere Fotos in Kürze auch auf der Homepage von Michael Gauger.

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