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Lindlar setzt dezimierten THB schachmatt

Simon Voßkämper erzielte das 2:0.

Simon Voßkämper erzielte das 2:0.

Oberberg – Kiuzauskas-Truppe schenkt Bröltal ein halbes Dutzend Treffer ein – kann Merten nur eine Halbzeit lang ärgern (AKTUALISIERT).

TuS Lindlar – TuS Homburg-Bröltal 6:0 (3:0).

Raimund Kiuzauskas gab offenbar die richtigen Anweisungen: Seine Mannschaft gewann das Derby mit 6:0.

Raimund Kiuzauskas gab offenbar die richtigen Anweisungen: Seine Mannschaft gewann das Derby mit 6:0.

Das Derby war in der Anfangsviertelstunde mit Höhepunkten gespickt: Nach zwei Minuten hatte Moritz Stellberg im zentralen Mittelfeld viel Platz und spielte einen Pass in die Nahtstelle der Viererkette auf Rico Brochhaus, der sich die unverhoffte Chance nicht entgehen ließ. Die Gäste monierten lautstark eine Abseitsstellung, doch weder der Schiedsrichter noch der Assistent machten Anstalten, die Szene zu unterbinden. Wenig später besaß Brochhaus eine weitere Chance, sein Kopfball strich über die Querstange (4.). Dann hatte TuS-Torwart Deniz Kuzey Lust auf Nervenkitzel, als er einen langen Ball ins Aus trudeln lassen wollte, aber nicht mit der Schnelligkeit von Patrick Nyassa gerechnet hatte. Er luchste dem Schlussmann das Spielgerät ab, doch dieser machte seinen Fehler mit einer starken Parade wieder wett (8.).

Ebenfalls noch nicht richtig wach war Tobias Mibis, der sich von Michael Möller im Zweikampf abkochen ließ. Möller scheiterte an Kuzey, der Abpraller landete bei Nyassa. Der THB-Stürmer, der kurz darauf wegen Adduktorenproblemen ausgetauscht werden musste, hätte sich die Ecke aussuchen können, doch mit einem Grätschschritt lenkte Jeffrey Ebert den Schuss am Pfosten vorbei (10.). Auf der einen Seite Retter, auf der anderen Vorlagengeber und Torschütze: Eberts Freistoß fand Simon Voßkämper, der zum 2:0 traf. Nur wenige Sekunden später profitierte Ebert nach einem Einwurf von der Schlafmützigkeit in der Bröltaler Abwehr. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff wurde ein Stellberg-Kopfball auf der Linie geklärt.

Für dieses Foul wurde Tom Haselbach mit Rot bestraft.

Für dieses Foul wurde Tom Haselbach mit Rot bestraft.

Als Tom Haselbach sich kurz nach dem Seitenwechsel wegen eines groben Foulspiels die Rote Karte einhandelte, standen die Gäste endgültig auf verlorenem Posten. „Auch das war eine klare Fehlentscheidung“, war Timo Morano nicht gut auf den Unparteiischen zu sprechen. Sein Gegenüber Raimund Kiuzauskas sagte, dass die Hinausstellung zu hart war. „Gelb hätte es auch getan.“  Die Lindlarer spielten ihren Stiefel herunter und erarbeiteten sich eine Vielzahl an Möglichkeiten. Maurice Müller netzte zweimal ein, dazu fand eine abgerutschte Flanke von Marc Bruch den Weg in den Kasten. Zu diesem Zeitpunkt standen nur noch neun Bröltaler auf dem Feld, da der eingewechselte Hayri Celik nicht mehr weiterspielen konnte und das Wechselkontingent erschöpft war.

„Wir haben nach dem Platzverweis aus unserer Überlegenheit zu wenig gemacht“, fand Kiuzauskas das Haar in der Suppe, um sich aber direkt den positiven Aspekten zuzuwenden. „Ich bin hochzufrieden. Wir haben einen Konkurrenten auf Abstand gehalten. Unsere Ausbeute mit elf Punkten aus sieben Partien ist absolut in Ordnung.“ Moranos Fazit fiel düster aus: „Mit einem Sieg hätten wir uns ein wenig Luft verschafft, aber jetzt stehen wir fast schon mit dem Rücken zur Wand, zumal sich an der Personalsituation in den nächsten Wochen kaum etwas ändern wird.“

Torschützen

1:0 Rico Brochhaus (2. Moritz Stellberg), 2:0 Simon Voßkämper (32. Jeffrey Ebert), 3:0 Jeffrey Ebert (33.), 4:0 Maurice Müller (70. Justin Ebert), 5:0 Marc Bruch (81.), 6:0 Maurice Müller (86.).

Besondere Vorkommnisse

Rote Karte gegen den Bröltaler Tom Haselbach (49. grobes Foulspiel).

Bröltal spielt nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Hayri Celik mit neun Spielern weiter, da das Wechselkontingent erschöpft war (61.).

THB-Trainer Timo Morano (re.) und Teammanager Dieter Jacobs mit erhöhtem Beratungsbedarf.

THB-Trainer Timo Morano (re.) und Teammanager Dieter Jacobs mit erhöhtem Beratungsbedarf.

TuS Lindlar

Deniz Kuzey; Tobias Mibis, Timo Diehl, Severin Brochhaus, Maurice Müller, Justin Ebert, Jeffrey Ebert (69. Faruk Tokay), Moritz Stellberg (54. Florian Harnisch), Rico Brochhaus, Anton Zeka, Simon Voßkämper (78. Marc Bruch).

TuS Homburg-Bröltal

Pascal Rüsche; Jeton Cenolli (46. Festim Mimini), Bastian von Ameln (58. Hayri Celik), Alexander Tomm, Tobias Wiebe, Tom Haselbach, Eduard Kelm, Kerem Kargin, Michael Möller, Bastian Sellau, Patrick Nyassa (14. Dennis Kuczka).

SSV Merten – FV Wiehl 5:0 (1:0).

 

Der Tabellenführer unterstrich seine Ambitionen und schenkte dem Liga-Neuling fünf Treffer ein. Trainer Ingo Kippels musste neidlos anerkennen, dass sich Merten in anderen sportlichen Sphären bewegt, „obwohl wir dem Favoriten das Leben eine Halbzeit lang sehr schwer gemacht haben.“ Im ersten Spielabschnitt agierten die ersatzgeschwächten Gäste auf Augenhöhe und leisteten sich nur zwei Unaufmerksamkeiten: Die erste wurde direkt mit dem 1:0 bestraft, die andere Chance der Gastgeber entschärfte Torwart Arthur Kampka (29.). Auf der Gegenseite konnten Salvatore Ragusa (26, 37.) und Christoph Roth (37.) den Keeper nicht überwinden, Christian Prinz zögerte in aussichtsreicher Position zu lange mit dem Abschluss (38.).

Ungewöhnlicher Zaungast: Kurz vor dem Anpfiff hatte sich ein Schaf auf den Platz verirrt, die Lindlarer Ersatzspieler machten dem Tier Beine.

Ungewöhnlicher Zaungast: Kurz vor dem Anpfiff hatte sich ein Schaf auf den Platz verirrt, die Lindlarer Ersatzspieler machten dem Tier Beine.

In Sachen Kaltblütigkeit vor dem gegnerischen Tor bekamen die Gäste kurz nach der Pause kostenlosen Anschauungsunterricht, als Merten mit einem Doppelschlag auf 3:0 stellte. „Das war zu diesem Zeitpunkt bitter“, konstatierte Kippels. Sinnbildlich: In der 55. Minute wurde Luca Dwertmann auf der SSV-Torlinie von Markus Wagner angeschossen und verhinderte damit den Einschlag. „Wenn so ein Ball nicht reingeht, weiß man als Trainer, dass heute nichts mehr geht“, schilderte Kippels. Der Spitzenreiter zeigte seine Offensivqualitäten und war noch zweimal erfolgreich, bevor Prinz, Dwertmann und Max Jeschonnek, der nur die Latte traf, die letzten Wiehler Fahrkarten schossen. „Die Mertener sind eine ganz andere Hausnummer. So weit sind wir noch nicht“, erklärte Kippels mit Hinweis auf einige fehlende Stammkräfte. Die A-Junioren Björn Jost und Marvin Hennecken wurden in der Schlussphase eingewechselt und hinterließen einen ordentlichen Eindruck.

Tore

1:0 (15.), 2:0 (48.), 3:0 (51.), 4:0 (61.), 5:0 (76.).

FV Wiehl

Arthur Kampka; Vassilios Karalis, Jonathan Noß, Dominik Knotte, Kevin Derksen, Max Jeschonnek, Thorben Riske (62. Björn Jost), Christian Prinz, Christoph Roth (52. Luca Dwertmann), Markus Wagner, Salvatore Ragusa (70. Marvin Hennecken).

Fotos im Auftrag von Oberberg-Aktuell
Bericht Björn Loos

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