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Landrat Jobi probte den Ernstfall

Bericht und Fotos im Auftrag von Oberberg-Aktuell

Der Landrat hatte offensichtlich Spaß die Helferin des DRK in die stabile Seitenlage zu befördern.

Der Landrat hatte offensichtlich Spaß die Helferin des DRK in die stabile Seitenlage zu befördern.

Gummersbach– Beim großen „Aktionstag Erste Hilfe“ testete das Deutsche Rote Kreuz in seinem Jubiläumsjahr die „Ersthelfer Fitness“ der Bürger – Kostenlose Beratung und Trainingsmöglichkeiten im Bergischen Hof.

„Man kann einfach nichts falsch machen“, betonte Kreisgeschäftsführer Rolf Braun immer wieder beim bundesweiten „Aktionstag Erste Hilfe“ des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und versuchte damit die Scheu der Besucher zu mindern. In über 150 Städten im Bundesgebiet bot das DRK kostenlose Auffrischung in Erster Hilfe an. Eine europaweite Studie in Zusammenarbeit mit dem ADAC belegte zwar, dass die Deutschen im Ernstfall eingreifen möchten, jedoch fehle den Meisten das Können. Grund genug für das DRK in seinem 150. Jahr des Bestehens die groß angelegte Aktion direkt am Bürger durchzuführen.

Heinz-Günter Bosch (links) erklärte am Modell die Problematik des Atmens bei einem Bewusstlosen.

Heinz-Günter Bosch (links) erklärte am Modell die Problematik des Atmens bei einem Bewusstlosen.

Die Ortsverbände Gummersbach und Bergneustadt sowie der Kreisverband verwandelten am Samstag die Eingangshalle des Einkaufszentrums „Bergischer Hof“ hierfür in ein Mini-Lazarett, in dem jeder kostenlos die wichtigsten Handgriffe der „Ersten Hilfe“ erlernen oder auffrischen konnte. Die meisten Menschen haben ihren letzten Kurs während des Erwerbs des Führerscheins absolviert und das kann mitunter schon Jahrzehnte her sein. So auch bei der Gummersbacherin Britta Groth: „Ich hatte zuletzt einen Ersthelferkurs in meiner Schulzeit, dabei ist es so wichtig, vorbereitet zu sein.“ Dieses bestätigte auch Braun, denn circa 70 Prozent aller Unfälle passieren in privater Umgebung. Schon allein deshalb sei es notwendig, die Grundzüge zu beherrschen, erklärt der Kreisgeschäftsführer.

Auch Landrat Hagen Jobi testete sein Können und beförderte die „Verletzte“ geschickt, unter fachlicher Anleitung des Ausbilders Heinz-Günter Bosch, in die stabile Seitenlage. Jobi habe seinen letzten Auffrischungskurs während seiner Wehrzeit absolviert und auch er betonte die Wichtigkeit, die meist einfachen Handgriffe zu üben. Jede noch so kleine Hilfe sei besser als keine, betonte Bosch und referierte über die drei wichtigsten Grundtechniken: Stabile Seitenlage, Herz-Lungen-Wiederbelebung und der Druckverband bei starken Blutungen. Diese wenigen, aber wichtigen Techniken übten die interessierten Besuchern mit den 15 Helfern des DRK in der Hoffnung, nie in die missliche Lage des Helfers oder des Verletzten zu kommen, aber dennoch für den Fall der Fälle vorbereitet zu sein.

Zum originalen Bericht von Oberberg-Aktuell

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