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Kreispokal Endspiel der Herren in Frielingsdorf

Fotos im Auftrag von Oberberg-Aktuell

Bericht von Björn Loos (Zitiert von Oberberg-Aktuell)

TuS Marialinden – TuS Homburg-Bröltal 2:4 nach Verlängerung (1:1, 2:2, 2:3).

Mit mindestens anderthalb Händen war der TuS Marialinden am „Pott“ dran, doch dann brach die aus Sicht der Bergischen unheilvolle Nachspielzeit an. Der Bröltaler Fitim Dauti holte an der Eckfahne einen Freistoß heraus und führte diesen blitzschnell aus. In der Mitte stand Adrian Mikoschek völlig frei und rettete den THB in die Verlängerung. Im Marialindener Lager platzten daraufhin gefühlte 100 Kragen, denn der Ball hatte bei der Ausführung offenbar noch nicht geruht und lag nicht dort, wo sich das Vergehen ereignet hatte. Der Schiedsrichter ließ weiterlaufen, zumal sein Assistent, der sich in unmittelbarer Nähe befand, ihm keinen Wink gab. So ziemlich alle, die Marialinden die Daumen drückten, waren auf 180. Selbstverständlich auch Trainer Heinz Peter Müller, der vom Referee wegen seiner lautstarken Proteste hinter die Bande geschickt wurde.

Der Ärger war verständlich. Nicht nur wegen des Zeitpunkts des Gegentores. Die Marialindener wussten in diesem Moment auch, dass es für sie extrem schwierig werden würde, da sie zu diesem Zeitpunkt bereits in Unterzahl spielten. Und so hatten sie im Anschluss in der Tat nicht mehr viel zuzusetzen. Erneut Mikoschek und Fitim Dauti nach Vorlage des eingewechselten Altmeisters Shpetim Ajdari brachten den Pokalsieg für den THB unter Dach und Fach. „Man muss zugeben, dass das Thema für uns eigentlich schon erledigt war. Es war ein Sieg der Moral und wir hatten das nötige Quäntchen Glück“, freute sich Trainer Dieter Jacobs über den ersten Titeltriumph seit 2004. Die spielentscheidende Szene habe er nicht richtig mitbekommen. „Fitim hat schnell reagiert und das clever gemacht“, ließ er sich entlocken.

Riesenfreude bei THB-Coach Dieter Jacobs - obwohl er nach einer zünftigen Bierdusche etwas durchnässt war.

Dass die Finalisten am Samstag jeweils ein Meisterschaftsspiel bestritten hatten, konnte man ihnen zu Beginn nicht anzumerken. Von der ersten Minute an war die Schlagzahl trotz der hohen Temperaturen extrem hoch. Fahri Ceylan (3.) und Mehmet Ümit (8.) hätten Bröltal in Führung bringen können, ehe das gegnerische Sturmduo Jens Käbbe und Linus Werner seine ganze Klasse ausspielte. Großartig verunsichert wirkten die Jacobs-Schützlinge deshalb nicht: Dennis Heidenpeter setzte das Spielgerät aus drei Metern Torentfernung über den Kasten (14.). Welche individuellen Stärken die Marialindener besitzen, stellte in der 22. Minute Alexander Röger unter Beweis. Seinen Kopfball hatten alle schon im Tor gesehen, doch Jakob Horstmann fischte das Ding mit einer Wahnsinnstat aus dem Winkel.

Es war ein packendes Duell auf Augenhöhe, beide schonten sich in den Zweikämpfen nicht. Die gefährlichere Mannschaft war der THB: Nach Heidenpeters 1:1 mit einem trockenen Schuss in den Winkel verpassten Mehmet Ümit (39.) und Eduard Kelm (44.) das 2:1. Die Pause wirkte wie ein Feuerlöscher: Das Tempo ging nun deutlich zurück und mangels Kraft traten die spielerischen Elemente in den Hintergrund. So resultierte der Treffer von Käbbe aus einer Unaufmerksamkeit in der THB-Abwehr. Mit Ausnahme eines Fernschusses von Bastian Sellau, pariert von Marco Katzorke, brachte Bröltal anschließend nichts Zwingendes zustande, obwohl man in der Schlussphase mit einem Mann mehr auf dem Platz stand. Es sah alles nach einem Erfolg der Gelb-Schwarzen aus…bis zur ersten Minute der Nachspielzeit.

Die Verärgerung über die Niederlage und das Schiedsrichter-Gespann war beim unterlegenen Team so groß, dass einige Spieler bei der Siegerehrung die Annahme der Silber-Medaille verweigerten. „Schade, dass ein Endspiel so entschieden wird“, war von vielen Seiten zu hören. Als kleines Trostpflaster konnte die Marialindener eine Prämie von 250 € mit nach Hause nehmen. Bröltal kassierte stolze 500 € und wird den Sieg heute Abend im Sportlerheim auf dem Grötzenberg ausgiebig feiern.

Bilder zum Spiel:

 

 

Hier der originale Bericht von Oberberg-Aktuell

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