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„Ja! – Ja! – Ja!“: Ludwig bejubelt Wahlsieg

Geballte Faust: Der Moment des Wahlsiegs für den alten und neuen Lindlarer Bürgermeister Dr. Georg Ludwig.

Lindlar – Im Rathaus haben die drei Kandidaten und weitere Gäste den Wahlausgang der Bürgermeisterwahl verfolgt.

Der letzte Stimmbezirk Lindlar West lässt bis 18:53 Uhr aus sich warten, dann steht das Ergebnis der Bürgermeisterwahl fest und es bricht aus dem Wahlsieger Dr. Georg Ludwig heraus. „Ja! – Ja! – Ja!“, ruft er mit hochgerissenen Armen im Wissen, dass er nun auch für die nächsten sieben Jahre die Geschicke der Gemeinde lenken wird. Als einer der ersten Gratulanten reicht ihm der unterlegene Marco Mann, der für SPD und Grüne ins Rennen gegangen war, die Hand.

Marco Mann (links), Steffen Mielke (Mitte) und Dr. Georg Ludwig blicken auf die Leinwand mit den Ergebnissen.

„Es war ein langer und intensiver Wahlkampf“, sagt Ludwig wenig später über seinen emotionalen Jubel. Um 18:18 Uhr war das Ergebnis aus dem ersten Wahlbezirk eingegangen und fortan wurde es im bis dahin lauten Sitzungssaal „Altes Wasserwerk“ ganz still. Dort hatte die Gemeinde zur Wahlparty geladen und neben den drei Kandidaten waren zahlreiche Familienmitglieder, Freunde, Bekannte, Ratsmitglieder und weitere Persönlichkeiten der oberbergischen anwesend, die gemeinsam gebannt auf die Leinwand blickten.

Ludwig hatte mit einem Ergebnis von über 50 Prozent gerechnet. „Ich hatte aber zwei Mitbewerber und die Stimmung war schwer einzuschätzen“, war er sich dennoch nicht ganz sicher, ob eventuell auch Stimmungsausläufer der Bundespolitik einen kleinen Einfluss auf die Bürgermeisterwahl haben könnten. Die blieben jedoch klar. „Ich denke, ich habe durch gute Arbeit und Ergebnisse das Vertrauen der Bürger gewonnen“, so Ludwig, der allen Wählern für ihre Stimme dankte.

Die Hoffnung von Marco Mann, den Amtsinhaber in eine Stichwahl zu zwingen, erfüllte sich zwar nicht, dennoch konnte er mit knapp über 40 Prozent der Stimmen ein gutes Ergebnis einfahren. „Jetzt gerade überwiegt die Enttäuschung, aber nach einer Nacht darüber schlafen werden wir mit Stolz auf einen engagierten Wahlkampf zurückblicken“, sagte Mann. Jetzt wolle er als Ratsherr die Zukunft von Lindlar mitgestalten.

Mit 5,8 Prozent der Stimmen blieb FDP-Kandidat Steffen Mielke hinter seinen eigenen Erwartungen von über 10 Prozent zurück. „Die Lindlarer bekommen den Bürgermeister, den sie gewollt haben“, sagte Mielke. Eine erneute Kandidatur in sieben Jahren schloss er aus. „Dann müssen Jüngere ran, für mich hätte es jetzt gepasst.“

SPD-Fraktionschef Michael Scherer sagte zum Wahlausgang: „Wahlergebnisse lügen nicht. Die Menschen in Lindlar haben sich zurzeit leider noch nicht für einen Wechsel entscheiden können.“ Dennoch habe man viel positive Resonanz gespürt und wolle nun weiter am Ziel arbeiten, die absolute Ratsmehrheit der CDU zu brechen.

Grünen-Fraktionssprecher Patrick Heuwes erklärte: „Wir haben bis zuletzt an unsere Chance geglaubt, mit dem besseren Mann für Lindlar zu gewinnen, aber gegen das momentane Erscheinungsbild der SPD konnte Marco Mann nicht an.“

Fotos im Auftrag von Oberberg-Aktuell
Bericht Daniel Beer
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