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Im Ernstfall zählt jede Sekunde

Bericht und Fotos im Auftrag von Oberberg-Aktuell

Alles nur eine Übung, aber dennoch konnte sehr anschaulich gezeigt werden, wie aufwendig eine schonende Rettung aus einem Fahrzeug ist.

- Die Feuerwehr befreite bei einem simulierten Verkehrsunfall auf dem REWE Parkplatz in Ründeroth, den Beifahrer mit schwerem Gerät – Zuschauer staunten über den hohen Aufwand.

Bürgermeister Dr. Gero Karthaus (Mitte) ließ sich die Rettungsübung nicht entgehen und informierte sich bei den Veranstaltern Marc Einsmann (links) und Fabian Schäfer, über die Fortschritte der Befreiung.

Durchschnittlich dauert die „Befreiung“ eines Verunfallten aus einem Autowrack circa 30 bis 45 Minuten. Wertvolle Zeit, die für die medizinische Versorgung des Verletzten verloren geht. Anschaulich demonstrierte die Freiwillige Feuerwehr Ründeroth am Samstag den hohen Aufwand zur Bergung eines Unfallopfers, wenn ein Zugang über die Türen zum Fahrzeug unmöglich ist. Hierbei muss mit hydraulischen Spreizern und Scheren das Auto schnell, aber behutsam und systematisch, zerlegt werden, immer bedacht auf die schonende Bergung des Patienten, der häufig unter Schock steht.

Zusätzlich erschweren moderne Autos die Arbeit der Rettungsdienste, denn moderne Technik wie Airbags mit ihren Gaskartuschen stellen eine besondere Gefahr für Retter und Unfallopfer dar. Eine im Auto mitgeführte Rettungskarte könnte den Einsatzkräften zeigen, wo an der Karosserie Spreizer und Schere anzusetzen sind. Solche Karten wurden den Besuchern kostenlos und individuell für ihr Fahrzeug zur Verfügung gestellt.

Nach gut 30 Minuten war der Unfallpatient aus seinem Blechgefängnis fachgerecht befreit und könnte im Ernstfall  dem medizinischen Rettungsdienst übergeben werden. Die Initiatoren der Übung, Fabian Schäfer (Fahrschule Easy Drive) und Marc Einsmann (Abschleppdienst  Dietrich GmbH) in Zusammenarbeit mit dem ADAC, möchten mit solchen  Simulationen das Gespür über die möglichen Folgen hoher Geschwindigkeiten sensibilisieren. Hierfür hatte der ADAC auch einen Überschlagsimulator zur Verfügung gestellt, in dem jeder die Kräfte eines Überschlags am eigenen Leib erleben konnte. Weitere solcher Demonstrationen sind geplant, so findet die nächste Übungsrettung voraussichtlich Anfang Mai in statt.

Zum originalen Bericht von Oberberg-Aktuell

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