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Hohkeppel verzweifelt an Teufelskerl Braun

Thomas Tomanek gelang per Kopf der zwischenzeitliche Ausgleich.

Eintracht Hohkeppel – SV Frielingsdorf 2:3 (0:1).

Erstes Frusterlebnis für Hohkeppels Trainer Konrad Czarnetzki.

Ausgerechnet im Gemeindederby hat Eintracht Hohkeppel seinen Heimnimbus eingebüßt. Zum ersten Mal in dieser Saison ging der Primus vor heimischer Kulisse als Verlierer vom Platz. Ein kleiner Trost für den Aufstiegsaspiranten: Die ärgsten Verfolger Heiligenhaus (0:1 in Westhoven) und Flittard (1:1 gegen DSK Köln) bekleckerten sich heute ebenfalls nicht mit Ruhm.

SVF-Youngster Louis Fliegner eröffnete den Schlager im gut besuchten Achim-Lammers-Waldstadion mit einem sehenswerten Flachschuss, Sascha Nußbaum streckte sich vergeblich. Hohkeppel reagierte mit Wut im Bauch, wirkte bei seinen Bemühungen aber recht fahrig, sodass es im Frielingsdorfer Strafraum selten brannte. Leon Teschendorf drückte aus spitzem Winkel aufs kurze Eck ab, Timo Braun war rechtzeitig zur Stelle (12.). Die unzähligen Flanken der Hausherren in die Gefahrenzone waren kaum zu gebrauchen, weil Johannes Kisseler, Florian Weinrich und Lüdenbach die Lufthoheit besaßen. Sturmtank Thomas Tomanek hatte gegen das Trio einen schweren Stand.

Tim Weinrich, hier im Duell mit Jonas Stiefelhagen, erzielte den Siegtreffer.

„Uns fehlten in der ersten halbe Stunde die zündenden Ideen“, monierte Trainer Konrad Czarnetzki, dessen Gegenüber trotz der Führung auch nicht hundertprozentig zufrieden war. „Wir haben nach dem 1:0 nur noch verteidigt“, so Lüdenbach. Die Gäste gerieten zunehmend unter Druck und bettelten in der 44. Minute zweimal um den Ausgleich, doch Braun packte gegen Robin Theisen und Steve Ememekwe unfassbare Glanztaten aus. „Wie er die gehalten hat, war schon der Wahnsinn“, sagte Lüdenbach.

Dennis Lüdenbach ist vor Leon Teschendorf am Ball.

Der Halbzeitpfiff kam für Frielingsdorf zum richtigen Zeitpunkt, denn Lüdenbach nutzte die Unterbrechung, um größeren Mut einzufordern. Gesagt, getan: Seine Mannschaft suchte fortan wieder häufiger das Heil in der Offensive und bekam nach einem Foul von Fabian Apel an Philipp Fabrizius einen Strafstoß zugesprochen. Nußbaum – gehandicapt von einer Knieverletzung, die er sich bei einem Zusammenprall zugezogen hatte – behielt gegen Philipp Schmidt die Oberhand. Wenig später bestrafte Tomanek dem Fehlversuch mit dem 1:1, indem er eine Freistoßflanke von Timur Millitürk einnickte.

Der Spitzenreiter wähnte sich auf der Erfolgsspur, aber Fabrizius bremste die Gastgeber mit einem Kopfball gegen die Laufrichtung von Nußbaum erneut aus. Tibor Hebers Freistoßtor leitete das nervenaufreibende Finale ein. Braun erlangte mit grandiosen Reflexen gegen Robin Theisen und Salih Tatar endgültig Heldenstatus, bevor Tim Weinrich die SV-Fans per Außenrist-Schlenzer in Ekstase versetzte.

Trotz einer Knieverletzung parierte Sascha Nußbaum einen Elfmeter von Philipp Schmidt (re.).

„Ein großes Kompliment an die Jungs. Sie haben alles reingeworfen und sind dafür belohnt worden. Wir haben uns den Sieg hart erkämpft. Ob er verdient war oder nicht, ist mir letztlich egal“, freute sich Lüdenbach über den Dreier, der im Abstiegskampf viel wert sein wird. Czarnetzki trauerte derweil den vergebenen Chancen hinterher. „In der zweiten Halbzeit hat uns das Quäntchen Glück gefehlt. Leider haben wir es nicht geschafft, den Abwehrriegel aus dem Spiel heraus zu knacken.“

Nußbaum musste kurz vor Schluss wegen anhaltender Schmerzen ausgewechselt werden und wurde durch Philipp Höller ersetzt. Den Hohkeppelern droht am Donnerstag beim Nachholspiel in Marialinden der Ausfall beider Stammkeeper, da Nicolas Clever weiterhin an muskulären Problemen laboriert.

Timo Braun ist vor Stiefelhagen an der Kugel.

Übrigens ist das letzte Wort beim Wechsel von Nußbaum zurück zum TuS Lindlar (OA berichtete) offenbar noch nicht gesprochen, wie Eintracht-Vorsitzender Hakan Ekmen gegenüber unserer Zeitung kundtat. „Er ist für die Stimmung in der Mannschaft und sportlich sehr wichtig. Unser sportlicher Leiter Kevin Theisen und der Trainer haben mich beauftragt, ihn umzustimmen.“ Fortsetzung folgt.

Tore

0:1 Louis Fliegner (9.), 1:1 Thomas Tomanek (63. Timur Millitürk), 1:2 Philipp Fabrizius (69. Florian Weinrich), 2:2 Tibor Heber (73. Freistoß), 2:3 Tim Weinrich (89.).

Besonderes Vorkommnis

Der Frielingsdorfer Philipp Schmidt scheitert mit Foulelfmeter an Sascha Nußbaum (60.)

Im Derby gab es einige rustikale Zweikämpfe zu sehen.

Eintracht Hohkeppel

Sascha Nußbaum (90. Philipp Höller); Christopher Reiter, Fabian Apel, Tobias Mibis, Robin Theisen, Steve Ememekwe, Hoang-Nam Chau (46. Salih Tatar), Timur Millitürk, Leon Teschendorf (46. Tibor Heber), Jonas Stiefelhagen, Thomas Tomanek.

SV Frielingsdorf

Timo Braun; Gianluca Fliegner, Dennis Lüdenbach, Johannes Kisseler, Florian Weinrich, Jonathan Schmidt, Marvin Cortes (71. Norman Lemke), Tim Weinrich, Louis Fliegner (58. Tim Menzel), Philipp Schmidt (90.+2 Tim Geisler), Philipp Fabrizius.

Fotos im Auftrag von Oberberg-Aktuell
Bericht Björn Loos

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