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Großer Andrang beim Kappesfest

Bericht und Fotos im Auftrag von Oberberg-Aktuell

Mr. Kappes (2. von rechts) beim Verkauf der letzten beiden Sauerkrauteimer am Samstagnachmittag.

Gummersbach– Zum fünften Mal veranstalte die kleine Ortschaft Hardt-Hanfgarten den Bauernmarkt, der weit über die Kreisgrenzen hinaus als „Kappesmarkt“ bekannt ist – Über zwei Tonnen Sauerkraut wurden in Handarbeit hergestellt.

Krautmeister Leo Leyens macht sich Sorgen um die Zukunft des Sauerkrauts im Oberbergischen. Zumindest wenn er an den einzig wahren Kappes, nämlich den Handgemachten, denkt.

Mr. Kappes sagte die Produktion für das nächste Jahr zu

Zum einen wird die Nachfrage immer größer, zum anderen werde er nicht jünger und die Herstellung sei sehr zeitintensiv. „Es fehlt an Nachwuchs“, erklärt der 82-jährige Leyens sichtlich besorgt und ergänzt. „Jemand, der im Sinne der Sache weitermacht, ist nicht in Sicht.“  Auch in diesem Jahr hat „Mr. Kappes“ wieder fleißig Sauerkraut eingemacht, hierfür das Rohmaterial in Kerken nahe der holländischen Grenze geholt, das Kraut klein geschabt und es zwei Monate eingelegt, anschließend portioniert und abgefüllt. Die Herstellung von Sauerkraut hat der gebürtige Gummersbacher in früher Kindheit gelernt und das ehemalige „Arme-Leute-Essen“ wird heute von Medizinern als prophylaktische Mahlzeit gegen Magen-Darm Beschwerden empfohlen.

Man könne so viel aus dem gesunden Kohl herstellen, Ideen habe er genug, aber mit der Herstellung von mehr als 2.000 Kilogramm des Sauerkrautes für das Kappesfest sei er absolut ausgelastet. Der große Andrang der Festbesucher an diesem Wochenende aus Nah und Fern, von denen kaum jemand ohne weißen Eimer nach Hause ging, bestätigt die hohe Qualität des Produktes und die zunehmende Überzeugung an dem gesundheitsfördernden Kraut. Bereits am frühen Samstagnachmittag waren alle Eimer ausverkauft. Die Gäste am Sonntag jedoch kamen nicht umsonst, da die Ware vorsorglich für beide Tage des Festes aufgeteilt wurde.

In der Schützenhalle in Hardt-Hanfgarten boten die Aussteller Fleischwaren, schmackhafte Käsesorten, Schmuck und Handwerkskunst an und ergänzten hiermit das Angebot des Bauernmarktes. Für das nächste Jahr sagte Leyens seine Kappesproduktion zu, jedoch wisse er nicht, wie es in Zukunft weiter gehen solle.

Zum originalen Bericht von Oberberg-Aktuell

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