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Gemeinde-Clasico war eine eindeutige Sache

Die Lindlarer Spieler stürzen sich auf Justin Ebert, der soeben das 2:0 erzielt hat.

TuS Lindlar – SV Frielingsdorf 3:0 (2:0).  

Für SVF-Assistenzcoach Fabian Höffgen gab’s selten Grund zur Freude.

Uli Bartsch sah einen starken Auftritt seiner Truppe.

Nach dem 3:2-Erfolg im Hinspiel entschied der TuS Lindlar auch das zweite Gemeinde-Derby gegen den SV Frielingsdorf für sich. Damit bauten die Hausherren ihren klaren Vorsprung in der internen Wertung des Nachbarschaftstreffens weiter aus. Lediglich einmal, und zwar die Premiere im Jahr 2009, konnte der SVF gewinnen. Davon waren die Gäste heute meilenweit entfernt. Das Team von Uli Bartsch, das in der Tabelle hinter dem Lokalrivalen rangiert, war von der ersten bis zur letzten Minuten der Herr im Haus. „Das Ergebnis geht in dieser Höhe in Ordnung. Die Mannschaft hat zum Abschluss des Jahres sehr gut gespielt“, erklärte Bartsch.

Bereits nach drei Minuten waren die Gäste mit Fortuna im Bunde, als Justin Ebert aus der zweiten Reihe die Querstange traf. Wenige Sekunden später verlor Spielertrainer Dennis Lüdenbach den Ball in Höhe der Strafraumlinie an Marius Mukherjee, der den mitgelaufenen Marc Bruch bediente – 1:0. Lindlar attackierte früh und war in den Zweikämpfen präsenter. Bruch verfehlte den Kasten aus 18 Metern (20.), bevor sich die Lüdenbach-Elf aus der Deckung wagte. Philipp Schmidt und Etienne Parmentier zielten nicht genau genug (27., 29.).

Marc Bruch, hier im Duell mit Johannes Kisseler (re.), krönte seine Vorstellung mit zwei Treffern.

Diese Annäherungen waren jedoch nur ein Strohfeuer. Vor etwa 350 Zuschauern trat der TuS eindeutig angriffslustiger auf: Anton Zeka scheiterte aus spitzem Winkel an Simon Schreiner (33.). Die Vorlage lieferte übrigens Tobias Zinken, der seinen ersten Einsatz in dieser Saison absolvierte. „Er hat gezeigt, was er drauf hat“, freute sich Bartsch über die Rückkehr des Mittelfeldmanns, der an der Entstehung des 2:0 beteiligt war. Ebert drückte das Spielgerät nach einem Pass von Marc Bruch über die Linie.

Der SV verstärkte laut Lüdenbach in den ersten Minuten nach dem Seitenwechsel seine Bemühungen, in die Partie zu finden, doch spätestens nach dem 3:0 – diesmal fungierte Ebert als Zulieferer für Bruch – war der Drops gelutscht. Ebert, Bruch und Mukherjee hätten das Resultat sogar noch in die Höhe schrauben können. „Was wir abgeliefert haben, hatte mit einem Derby und generell mit Fußball wenig zu tun. Es ist extrem schade, dass wir nach so einer tollen Serie mit acht Spielen ohne Niederlage ausgerechnet heute eine unserer schwächsten Leistungen gezeigt haben“, resümierte Lüdenbach, der wegen einer Zerrung ausgewechselt werden musste.

 

Justin Ebert wird von drei Frielingsdorfern umzingelt.

Die Lindlarer werden sich mit einem guten Gefühl um den Weihnachtsbaum versammeln, zumal man den Abstand zur Abstiegszone vergrößerte. „Mit einem Derbysieg in die Winterpause zu gehen, ist doppelt schön und tut uns gut“, lautete das Fazit von Bartsch. Während der Begegnung teilte Vereinschef Wolfgang Waldheim mit, dass der Chefcoach und Co-Trainer Markus Müller auch in der Spielzeit 2017/2018 auf der Kommandobrücke stehen werden. Darüber hinaus steigt Peter Lünenbach zu Beginn der Rückrundenvorbereitung wieder als Torwarttrainer ein.

Dass er ein halbes Jahr pausiert hatte, war Tobias Zinken nicht anzumerken.

Torschützen
1:0 Marc Bruch (4. Marius Mukherjee), 2:0 Justin Ebert (45.+1 Marc Bruch), 3:0 Marc Bruch (54. Justin Ebert).

TuS Lindlar
Tobias Kapellen; Baris Tokgöz, Moussa Daffe, Luca Jansen, David Förster (85. Denis Tomaszowski), Ali Tokgöz (75. Faruk Tokay), Tobias Zinken, Marius Mukherjee, Anton Zeka (67. Daniel Steiner), Justin Ebert, Marc Bruch.

SV Frielingsdorf
Simon Schreiner; Gianluca Fliegner (10. Tim Geisler), Dennis Lüdenbach (53. Philipp Fabrizius), Johannes Kisseler, Markus Ubl, Etienne Parmentier, Marvin Cortes, Tim Weinrich, Tim Menzel, Philipp Schmidt, Peter Schnickmann (57. Norman Lemke).

Fotos im Auftrag von Oberberg-Aktuell
Bericht Björn Loos

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