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Gekommen, um zu bleiben

Jetzt in der Oberliga: Der CVJM Oberwiehl.

Jetzt in der Oberliga: Der CVJM Oberwiehl.

– Die Handballsaison 2014/2015 steht in den Startlöchern und Oberberg-Aktuell beleuchtet Neuverpflichtungen, Abgänge und Chancen der oberbergischen Vertreter in den einzelnen -Ligen – Heute: Frauen-Oberligist CVJM Oberwiehl.

Beinahe schon märchenhaft mutet die Entwicklung der Oberwiehler Damenmannschaft an. Konnte man 2012 noch so gerade eben den Absturz in die Kreisliga abwenden, ist das Team zwei Jahre später in der höchsten HVM-Spielklasse angekommen. Erneut profitierte man als Tabellendritter von einem vermehrten Aufstieg, will aber auch in der Oberliga zeigen, dass man mit einer guten Deckung und einem effektiven Tempospiel gegen die etablierten Oberligisten bestehen kann. „Ich glaube auch nicht, dass der dritte Aufstieg folgt“, schmunzelt Trainer Carsten Mundhenk immer noch ein wenig über die Punktlandungen der letzten Jahre.

Kommen und Gehen

Aus dem Stammkader hat man in Oberwiehl keine Abgänge zu verzeichnen. Katja Ullenboom verpasste einen Großteil der letzten Saison auf Grund von Verletzungen, Lisa Brekalo, Katharina Jung, Ulrike Klaas und A-Jugend-Torhüterin Saskia Schmidt gehörten häufig nicht zum Kader. Allerdings dürfte gerade der Verlust der ehemaligen HVM-Auswahlkeeperin schmerzen, da mit Alessia Kraus die zweite Torfrau noch bis November verletzt ist und so Alexandra Höfer die Verantwortung erst einmal alleine schultern muss.

Carsten Mundhenk mit den Neuzugängen Burgert und Schlapak.

Carsten Mundhenk mit den Neuzugängen Burgert und Schlapak.

Das erste Mal hat man in Oberwiehl so richtig auf dem Transfermarkt zugeschlagen und zwei externe Neuzugänge geholt. Mit Hannah Haase kommt die torgefährlichste Spielerin der Landesliga aus Wallefeld und mit Franziska Burgert eine Rückraumlinke vom VfL Gummersbach. „Wir haben uns so verstärkt, wie ich das haben wollte“, spricht Carsten Mundhenk von zwei absoluten Wunschlösungen. Vor allem Hannah Haase zeigte beim BSP-Cup bereits ihr Potential in der Offensive und bewies neben vielen eigenen Toren auch ihre Spielmacherfähigkeiten. Der dritte Neuzugang im CVJM-Team ist die junge Kreisläuferin Christina Schlapak. Die A-Jugendliche schnupperte bereits Ende letzter Saison rein und gehört jetzt fest zum Kader.

Stärken und Schwächen

Eine gute Abwehr hinstellen und dann Tempo, Tempo, Tempo. So haben sich die CVJM-Frauen zwei Jahre durch die Landes- und Verbandsliga geballert. Dass dieser „Run-and-Gun“-Handball gegen etablierte Oberligisten nicht reichen wird, weiß auch Carsten Mundhenk. „Neben einer guten Deckung brauchen wir auch ein eigenes gutes Rückzugsverhalten, um einfache Tore des Gegners zu verhindern“, fordert er, dass sein Team zukünftig auch mit Tempo zurückläuft. In der Deckung soll die Mannschaft dann offensiv und aggressiv den Gegner attackieren und im Idealfall doch wieder ins Tempospiel kommen.

Für Denise Szakacs und ihre jungen Teamkolleginnen wird es ein schweres erstes Oberligajahr werden.

Für Denise Szakacs und ihre jungen Teamkolleginnen wird es ein schweres erstes Oberligajahr werden.

Auch im gebundenen Angriffsspiel ist die Mannschaft gut aufgestellt. Thea König, Alexandra Suhr, Annalena Bauer und auch die Außenspielerinnen Stella Henn und Denise Szakacs sind alle sehr schnell und stark im Eins-gegen-eins. „Wir müssen uns aber erst einmal an die Spielklasse gewöhnen“, weiß aber ihr Trainer, dass ein wenig „Körper“ fehlt und gerade die ersten Saisonspiele recht unsanft enden könnten. Um dem entgegenzuhalten, fordert Mundhenk in der kommenden Spielzeit eine deutlich höhere Trainingsbeteiligung. „Wer nicht zum Training kommt, hat Probleme zu spielen“, verdeutlicht der Coach, dass er alle Spielerinnen mindestens zweimal die Woche in der Halle sehen will, Ausdauer- und Krafttraining exklusive.

Fazit

„Bei zwei, drei Mannschaften braucht man einen extrem guten Tag, um die zu schlagen. Insgesamt sehe ich eine Vierer- oder Fünfergruppe, die um den Abstieg spielt“, zählt Mundhenk unter anderem Oberbantenberg, Aachen und die Mitaufsteiger Königsdorf und Frechen als direkte Kontrahenten auf. Auch wenn der Verein bei vielen als Abstiegskandidat Nummer eins gehandelt wird, der Klassenerhalt in diesem Fünfkampf ist für das junge CVJM-Team machbar. Allerdings müssen sich die Spielerinnen möglichst schnell an die Spielklasse gewöhnen und auch in der Hinrunde schon den einen oder anderen Punkt sammeln.

Tests und Tore

CVJM Oberwiehl – SSV Overath 25:8
CVJM Oberwiehl – TV Oberbantenberg II 23:8
CVJM Oberwiehl – TV Strombach 17:27 (alle über 2×20 Minuten)
CVJM Oberwiehl – SSV Nümbrecht 31:27
CVJM Oberwiehl – TV Strombach 32:41

Abgänge
Saskia Schmidt (SSV Nümbrecht)
Lisa Brekalo
Ulrike Klaas (beide Karriereende)
Katharina Jung (Handballpause)
Katja Ullenboom (Co-Trainerin)

Zugänge
Franziska Burgert (VfL Gummersbach)
Hannah Haase (TV Wallefeld)
Christina Schlapak (eigene Jugend)

Spielerkader

Tor
Alexandra Höfer
Alessia Kraus

Feld
Yasemin Adam
Annalena Bauer
Franziska Burgert
Henrike Denk
Lea Füchtey
Hannah Haase
Nadine Henkel
Stella Henn
Thea König
Annika Marenbach
Tahnee Ranke
Christina Schlapak
Alexandra Suhr
Denise Szakacs

Trainer
Carsten Mundhenk (wie bisher)

Co-Trainerin
Katja Ullenboom

Betreuer
Oliver Dabringhausen

Fotos Auftrag von Oberberg-Aktuell
Bericht Ole Remmers
Hier geht´s zum originalen Artikel (externe Seite)

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