Kreativität ist kein Zufall und Begeisterung mein Ziel!
Kontakt: +49 176 66678432
oder per Email: info@lichtritzer.de

Feuerwehr Reichshof probte den Ernstfall

Zahlreiche Wehrmänner beteiligten sich an er Schauübung in Brüchermühle.

Reichshof – Mit allem, was die Feuerwehr in Reichshof zu bieten hat, probten die Einsatzkräfte den Ernstfall – Nach einer fiktiven Explosion galt es eine unbekannte Anzahl vermisster Personen zu retten.

Hans-Uwe Koch leitete den Einsatz und beobachtete den Ablauf der Übung.

Mit lautem Martinshorn kamen die Fahrzeuge der acht Reichshofer Feuerwehreinheiten am Samstag nach Brüchermühle, um dort dem ausgelösten Großalarm nach zu gehen. Ein roter Einsatzwagen nach dem anderen drängte sich in die enge Talsperrenstraße, wo sich die Helfer auf dem Betriebsgelände der Firma Berg positionierten. Unter der Leitung des Wehrführers Hans-Uwe Koch verteilten sich die Wehrmänner vor der brennenden Halle, um mit schwerem Gerät in das Gebäude vorzudringen.

Wegen unbekanntem Inhalt der Halle und den darin gelagerten Werkstoffen wurde Atemschutzausrüstung befohlen. Zu allem Überfluss sollte sich auch noch ein Trupp von Reinigungskräften im Gebäude aufhalten, deren Schicksal unbestimmt sei. Nach und nach kämpften sich die Einsatzkräfte vor und retteten einen Verletzten nach dem anderen. Insgesamt 21 Personen waren in der Halle eingeklemmt, umgefallen oder so schwer verletzt, dass sie aus eigener Kraft das Gebäude nicht verlassen konnten. Doch sie konnten sich auf die Helfer der Feuerwehr verlassen, die die Vermissten ins Freie holten. Zum Glück war das alles nur eine Übung, die anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Löschgruppe Heischeid durchgeführt wurde. Geplant war ursprünglich nur eine Schauübung für interessierte Zuschauer, aber da die Feuerwehr nicht jeden Tag die Möglichkeit für so eine große Übung bekäme, habe sie die Vorführung auch als Übungseinheit unter nahezu echten Bedingungen betrachtet, so der stellvertretende Leiter Klaus Rinke.

„Die gut 150 Einsatzkräfte wussten zwar, dass es sich um eine Übungseinheit handelte, aber nicht, was genau auf sie zukommen würde“, ergänzte Koch. Um die Situation möglichst real erscheinen zu lassen, hatten die „Verletzten“ die Order, unter keinen Umständen zu helfen. Zusätzlich wurde die Halle komplett vernebelt, was die Sicht auf ein Minimum verringerte. Neben den zahlreichen Zuschauern überzeugte sich auch Reichshofs Bürgermeister Rüdiger Gennies sowie der Geschäftsführer der Firma Berg, Bodo Isenhöfer, über den reibungslosen Ablauf der Übung.

Bericht und Fotos im Auftrag von Oberberg-Aktuell
Zum originalen Bericht von
Oberberg-Aktuell

Das könnte Sie auch interessieren:

Schreibe einen Kommentar

Admin

FB- Fanseite

UserOnline

Besucher: 1 Gast 1 Robot

Statistiken

  • 415Diese Seite:
  • 449268Seitenaufrufe ges.:
  • 129Seitenaufrufe heute:
  • 187776Besucher gesamt:
  • 81Besucher heute:
  • 198Besucher gestern:
  • 131Besucher pro Tag:
  • 2. Juni 2010gezählt ab: