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Ensemble beeindruckte trotz enttäuschender Zuschauerresonanz

Bericht und Fotos im Auftrag von Oberberg-Aktuell

Beeindruckende Bühnenbilder sorgen für abwechslungsreiche Szenen. Stimmgewaltige Darsteller erfüllen den Raum.

Gummersbach – Im der Stadt wurde das „Phantom der Oper“ mit Weltstar Deborah Sasson und Robert Meyer in den Hauptrollen aufgeführt – Atemberaubendes Bühnenbild und 3D-Videotechnik kreierten die perfekte Illusion.

Christine ist hin- und hergerissen zwischen ihrer Liebe zu Raul und der Stimme, die ihr vom Phantom gegeben wurde...

Die Geschichte spielt, nach dem Roman-Bestseller von Gaston Leroux, in der Pariser Oper. Die Solistin Carlotta (Rita Anton) ist erkrankt, das Chormädchen Christine (Deborah Sasson) springt ein und singt so klar und fehlerfrei, dass hier etwas nicht stimmen kann. Richtig, das Phantom (Robert Meyer) bringt Christine das Singen bei, erwartet als Gegenleistung ihre Liebe. Doch Christines Herz gehört Graf Raoul de Chagny (Jochen Sauter). Der neue Opernstar muss sich entscheiden. Ihr Verstand spricht für das Phantom, ihr Herz für Raoul. Der Rest ist bekannt: zerborstener Kronleuchter, Verfolgungsjagd…

Die musikalische Neuinszenierung entstand anlässlich des 100. Jubiläums des 1911 veröffentlichten Romans “Le Fantôme de l’Opéra”. Die Autoren des neuen Musicals, Sasson und Sautter, hielten sich dabei näher an der Romanvorlage als alle bisherigen musikalischen Interpretationen des Stoffes. Der große Teil der Musik wurde von Deborah Sasson selbst komponiert. Dabei war der Künstlerin wichtig, Opernzitate in die Musik einzubinden.

Ein großes Ensemble von herausragenden Darstellern aus dem deutschsprachigen Raum wirkte bei der Aufführung mit. Das Phantom wird normalerweise von Axel Olzinger gespielt, der unter anderem in „Chicago“ im Londoner Westend und in zahlreichen Rollen bei Musicalproduktionen der Vereinten Bühnen Wien Erfolge feiern konnte. In Gummersbach jedoch wurde er von Robert Meyer grandios vertreten. Für das Stück ist eigens ein 20 Mann starkes Orchester vom musikalischen Direktor, Peter Moss, zusammengestellt worden.

Überraschend waren die zum Teil schrägen Details, welche beim Betrachter zu staunenden Gesichtern und leichtem Schmunzeln führte, ohne jedoch die Original-Geschichte zu weit zu verlassen. Die ständig wechselnden Bühnenbilder sorgten für abwechslungsreiche, optische Eindrücke die permanent Neues entdecken ließen. Durch die hohe Qualität der musikalischen Darbietungen des Orchesters und der Darstellern entpuppte sich „das Phantom der Oper“ als ein Genuss.

Sasson und Sauter zeigten sich in der Pause beeindruckt vom Theater sowie der Größe der Bühne und deren Möglichkeiten, das sehr flexible Bühnenbild vollständig auszubreiten. „Leider bleibt uns keine Zeit, Gummersbach näher anzuschauen, was ich sehr bedauere“, so Sasson. Leider war die Resonanz der Zuschauer nicht wie gewünscht, weshalb gut die Hälfte der Plätze leer blieb. Die sehr gute Leistung des Ensembles wurde dadurch jedoch nicht  beeinflusst.

Zum originalen Bericht von Oberberg-Aktuell

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