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DRK gründet Höhenrettungsgruppe

Der Landrat im Schleifkorb wurde, unter den wachsamen Augen von Oberbergs DRK-Chef Rolf Braun (2.v.r.), von Petra Bakenhus und Daniel Siekmann fachmännisch „gerettet“.

Der Landrat im Schleifkorb wurde, unter den wachsamen Augen von Oberbergs DRK-Chef Rolf Braun (2.v.r.), von Petra Bakenhus und Daniel Siekmann fachmännisch „gerettet“.

Gummersbach – Der Kreisverband Oberberg des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) stellte die neu gegründete „Höhenrettung“ vor – Zur Komplettierung der Ausrüstung werden Sponsoren und Spender gesucht.

Denkt man im Oberbergischen an Rettungseinsätze, kommt man nicht unmittelbar auf die Notwendigkeit einer Höhenrettungsgruppe. Erst beim zweiten Blick offenbart sich dem Beobachter die durchaus vorhandene Sinnhaftigkeit solcher Einsatzkräfte, denn diese kommen immer dann zum Einsatz, wenn es sich um unwegsames Gelände, besondere Höhen, aber auch Tiefen  handelt. So zum Beispiel Rettungen aus Höhlen, Steinbrüchen oder Türmen und Windkraftanlagen. „Wann immer besondere Kenntnisse und Ausrüstungen notwendig werden, ist unser Einsatz gefragt.“, erklärte Gruppenleiter Daniel Siekmann.

Petra Bakenhus erklärte die Techniken des sicheren Transports.

Petra Bakenhus erklärte die Techniken des sicheren Transports.

Der Landrat des Oberbergischen Kreises, Hagen Jobi, stellte die neu gegründete Gruppe, nicht ohne Stolz, in den Räumlichkeiten des Kreisverbandes vor und hob auch die Bedeutung der kreisweiten Einsatz- möglichkeiten hervor. Acht Mitglieder haben in den vergangenen Wochen ihre 80-stündige Ausbildung zum Höhenretter absolviert und vier von ihnen seien sogar zusätzlich zu Luftrettern ausgebildet worden, so der Landrat. „Ganz neu ist die Idee nicht“, betonte Kreisgeschäftsführer Rolf Braun und fügte hinzu: „Bisher gab es in , Eckenhagen und zuletzt in Hückeswagen ausgebildete Bergrettungskräfte, aber ein Ziel war es, die Gruppe kreisweit zu Einsätzen rufen zu können!“.

Hierzu fehlt jedoch noch einiges an Ausrüstung, weswegen der Landrat und der DRK Oberberg einen Aufruf zu Spenden und Sponsoring aussprachen. Die Kreissparkasse Köln habe bereits ihre Unterstützung zugesagt, freute sich Braun, jedoch werden weiterhin Gönner gesucht, um ein Einsatzfahrzeug und weitere spezielle Ausrüstung anzuschaffen. „Wir arbeiten alle Ehrenamtlich und treffen uns regelmäßig zu Übungseinheiten“, zeigte Petra Bakenhus auf. „Wir würden uns auch über interessierte Kollegen freuen, die sich ebenfalls zum Höhenretter ausbilden lassen möchten.“ Die anschauliche Demonstration, bei der sich Jobi als Verletzter im „Schleifkorb“ zur Verfügung stellte, legte die notwendige Spezialausbildung der Helfer dar, bei der immer die sichere Bergung des Verunfallten im Vordergrund steht. In der Hoffnung, dass es nie zu einem ernsthaften Einsatz komme, freute sich Jobi dennoch diese ideale Ergänzung zur den Einsatzkräften der Feuerwehr kreisweit anbieten zu können.

Bericht und Fotos im Auftrag von Oberberg-Aktuell

Hier geht´s zum originalen Artikel (externe Seite)

 26-09-2013drk2

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