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Die „Helden“ hatten nichts mehr zu melden

Nur kurz hielt der Widerstand der Ratsherren gegen den Ansturm der Wiever

Nur kurz hielt der Widerstand der Ratsherren gegen den Ansturm der Wiever

Lindlar – Rathauschef Dr. Georg Ludwig und Co. leisteten angesichts der närrischen Übermacht vor der verbarrikadierten Eingangstür nur kurz Widerstand.

Ein "Held" in Ketten

Ein „Held“ in Ketten

Noch kurz vor dem Sturm der jecken Lindlarer Wiever tönte Bürgermeister Dr. Georg Ludwig lauthals aus seinem Amtssitz heraus „Dieses Jahr schafft ihr es nicht, ihr kommt hier nicht rein!“

Davon ließen sich die feierwütigen Damen jedoch nicht abschrecken und drängten, angeführt von der mit einem Megafon bewaffneten Witha Stüttem, gegen die verbarrikadierte Eingangstür.

Der Widerstand der Herren hielt nur kurz und so stürmte das Weibsvolk ins höchste Haus der Gemeinde, um es für die fünfte Jahreszeit zu übernehmen. Darüber hinaus wurde der Rathauschef in Ketten gelegt und musste kleinlaut und unter dem hämischen Gelächter der Anwesenden zugeben: „Wir haben gekämpft wie die Helden, nun haben wir nichts mehr zu melden!“ Im Inneren des Amtshauses hatte die Belegschaft schon für die anschließende Feier gerüstet und die Möhnen zogen samt der Mitglieder des Karnevalsvereins Rot-Weiß Lindlar noch zu „elf karnevalistischen Punkten“ im Ortskern, um den Anbruch ihrer Regentschaft zu feiern, verriet der 1.  Vorsitzende Joachim Stüttem.

Bericht und Fotos im Auftrag von Oberberg-Aktuell
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