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Arminia Bielefeld holt sich den Pokal

Im Finale gewann Zweitligist Arminia Bielefeld (weiße Trikots) gegen Fortuna Köln.

Im Finale gewann Zweitligist Arminia Bielefeld (weiße Trikots) gegen Fortuna Köln.

Gummersbach – Zweitligist gewinnt den Titel beim 1. Sparhandy-Cup in der SCHWALBE arena – „Poldi-Klub“ FC Bergheim landet vor ausverkauftem Haus überraschend auf Platz drei (AKTUALISIERT).

Was für eine Stimmung! Ungeachtet der unschönen Ereignisse vor der Halle (Bericht) waren die rund 4.000 Zuschauer in der SCHWALBE arena absolut begeistert. Aus der 2. Bundesliga waren der FSV Frankfurt und Arminia Bielefeld nach Gummersbach angereist und hatten der Veranstaltung ebenso einen hohen sportlichen Stellenwert gegeben, wie das gemischte Nachwuchsteam der U21/U23 des 1.FC Köln. Die Regionalligateams von Fortuna Köln, Viktoria Köln und Alemannia Aachen hatten viele Anhänger mitgebracht und sorgten für einen würdigen Rahmen. Internationales Flair erhielt das Turnier durch den 14-maligen polnischen Meister Górnik Zabrze. Komplettiert wurde das Teilnehmerfeld vom Landesligisten FC Bergheim, dem Heimatverein von Schirmherr Lukas Podolski, der selbst nicht vor Ort sein konnte.

Der Marienheider Bastian Wernscheid im Bergheimer Trikot (re.) spielte stark auf

Der Marienheider Bastian Wernscheid im Bergheimer Trikot (re.) spielte stark auf

In der Vorrunde erwiesen sich in der Gruppe A der Underdog aus Bergheim und Viktoria Köln als zu stark. Beide Teams qualifizierten sich ohne Niederlage für das Halbfinale und gaben nur beim direkten Duell (2:2) Zähler ab. Zabrze ging lediglich beim 3:2-Erfolg gegen den FC-Nachwuchs als Sieger vom Feld, so dass es für das Team von Stephan Engels in der SCHWALBE arena nichts zu holen. In der Gruppe B blieben Arminia Bielefeld (7 Punkte) und Fortuna Köln (5 Punkte) in der Vorrunde ebenfalls ohne Niederlage. Der Zweitligist aus Frankfurt setzte sich nur einmal durch und schickte die Alemannia aus Aachen mit 2:0 vom Platz. Für die  Kaiserstädter blieb nur der vierte Platz.

Die Tribünen waren sehr gut gefüllt und vor allem die jungen Gäste hatten ihren Spaß.

Die Tribünen waren sehr gut gefüllt und vor allem die jungen Gäste hatten ihren Spaß.

Im ersten Halbfinale kam es schließlich zum Aufeinandertreffern der beiden verbliebenen Kölner Vereine im Turnier, der Viktoria und der Fortuna. Hier hatte die Fortuna mit einer 3:0-Führung die Weichen frühzeitig auf Sieg gestellt. Zwar kam der Regionalliga-Konkurrent noch einmal auf 2:3 heran, aber der spätere Torschützenkönig des Turniers, Marko Stojanovic (vier Tore), machte letztlich mit seinem zweiten Treffer in der Partie alles klar. Im zweiten Semifinale hielt zwar der große Teil des Publikums zum Außenseiter FC Bergheim, aber letztlich war die Arminia doch eine Nummer zu groß für den Landesligisten, bei dem „Poldis“ Großcousin Marco Podolski mitwirkte. Mit dem 2:1 kurz vor Ende sicherte sich Bielefeld durch Marc Lorenz den Einzug ins Finale.

Das Spiel zwischen Fortuna Köln und Alemannia Aachen endete 3:3.

Das Spiel zwischen Fortuna Köln und Alemannia Aachen endete 3:3.

Im Neunmeterschießen um Platz drei holte sich der Sechstligist um den Marienheider Bastian Wernscheid den Bronzerang dank zweier gehaltener Neunmeter von Torhüter Kevin Kraus. Giuseppe Spitali und Özgur Camuralioglu verwandelten für Bergheim. In einem gutklassigen Finale standen erst einmal die beiden Schlussmänner im Rampenlicht. Sowohl Alexander Monath (Köln) als auch Patrick Platins (Bielefeld) konnten sich durch tolle Paraden auszeichnen und verhinderten mehrfach die Führung des Gegners.

Der FSV Frankfurt (rote Trikots), gestern noch bei einem Hallenturnier in Kassel am Start, verpasste das Halbfinale.

Der FSV Frankfurt (rote Trikots), gestern noch bei einem Hallenturnier in Kassel am Start, verpasste das Halbfinale.

Stipe Batarilo brachte die Fortuna in Führung, aber Bielefeld kam durch Marco Hohner zum verdienten Ausgleich. In der Folgezeit hielten sich beide Keeper wieder schadlos, weswegen ein Neunmeterschießen die Entscheidung bringen musste. Hier hatte die Arminia das bessere Ende für sich, auch weil Fortunas Neuzugang Albert Streit (kam von Viktoria Köln) gleich zweimal vom Punkt aus scheiterte. Einmal fand er in Platins seinen Meister, einmal traf er nur die Bande. So durfte der Zweitliga-Aufsteiger den erstmals ausgelobten Pokal mit nach Hause nehmen.

Stimmen zum Turnier

Patrick Helmes (1. FC Köln):

Der Stürmer des FC hatte eigentlich den ersten Tag nach einer anstrengenden Vorbereitungswoche frei. Trotzdem saß er auf der Tribüne. „Meine Eltern wohnen ja noch in Siegen. Daher habe ich das mit dem Besuch verbunden, um hier mal kurz reinzuschauen. Meine Familie kommt später auch noch und dann fahren wir wieder nach Köln. Die Veranstaltung ist zum Anschauen sehr schön. Aber die Halle ist für mich nach zwei Kreuzbandrissen nichts mehr.“

Frederic Löhe (Alemannia Aachen, früher FV und TuS Elsenroth):

„Der Trainer hat gefragt, wer spielen möchte. Und da ich kein Risiko eingehen wollte, habe ich mich wie der größte Teil des Stammkaders für eine Auszeit entschieden, da ja in zwei Wochen die Saison schon wieder los geht. Wir haben in der letzten Woche sehr gut trainiert und sind ganz schön platt. Aber ich wollte meine Mannschaft wenigstens unterstützen. Ich bin eben ein echter Sportjunkie. Ich habe mir auch vor zwei Wochen die Hallenkreismeisterschaften in Nümbrecht angesehen.“ Löhe tippte zwar auf seine Alemannia. Aber diese schied bereits in der Vorrunde aus.

Bastian Wernscheid (FC Bergheim, früher SSV ):

Der frühere Marienheider traf direkt im ersten Gruppenspiel gegen den 1. FC Köln doppelt und war entsprechend gut gelaunt. „In der Halle muss halt jeder treffen. Da muss man auch mal ran, auch wenn man sonst eher defensiv spielt. Das macht heute richtig Spaß. Ich habe hier sehr viele Freunde und Bekannte getroffen. Das ist ein echtes Highlight. Das Erreichen des Halbfinales war für uns eine tolle Sache“.

Das Siegerteam aus Bielefeld.

Das Siegerteam aus Bielefeld.

Ergebnisse

Gruppe A

1. FC Köln – FC Bergheim 2:3
Viktoria Köln – Gornik Zabrze 4:0
1. FC Köln – Viktoria Köln 1:2
FC Bergheim – Gornik Zabrze 1:0
Gornik Zabrze – 1. FC Köln 3:2
FC Bergheim – Viktoria Köln 2:2

1. Viktoria Köln 8:3 Tore 7 Punkte
2. FC Bergheim 6:4 Tore 7 Punkte
3. Gornik Zabrze 3:7 Tore 3 Punkte
4. 1. FC Köln 5:8 Tore 0 Punkte

Gruppe B

FSV Frankfurt – Arminia Bielefeld 1:2
Alemannia Aachen – Fortuna Köln 3:3
Arminia Bielefeld – Fortuna Köln 1:1
FSV Frankfurt – Alemannia Aachen 2:0
FSV Frankfurt – Fortuna Köln 1:2
Arminia Bielefeld – Alemannia Aachen 3:0

1. Arminia Bielefeld 6:2 Tore 7 Punkte
2. Fortuna Köln 6:5 Tore 5 Punkte
3. FSV Frankfurt 4:4 Tore 3 Punkte
4. Alemannia Aachen 3:8 Tore 1 Punkt

Halbfinale

Viktoria Köln – Fortuna Köln 2:4
Arminia Bielefeld – FC Bergheim 2:1

Neunmeterschießen um Platz drei

Viktoria Köln – FC Bergheim 1:2

Finale

Fortuna Köln – Arminia Bielefeld 2:3 (1:1) nach Neunmeterschießen

Tribünengeflüster

  • Mehr als 200 Journalisten haben sich für den Sparhandy-Cup akkreditieren lassen
  • Moderiert wurde das Turnier von Michael Trippel, Stadionsprecher des 1. FC  Köln, und von RTL-Moderator Dr. Felix Görner.
  • Der FVM hatte mit den Schiedsrichtern Frederick Assmuth, Dominik Jolk und Sascha Weirich (alle aus dem Fußballkreis Berg) die Beletage des Verbandes nach Gummersbach geschickt. Sie machten ihre Sache genauso souverän wie der Unparteiische des Prominentenspiels, Ex-FIFA-Referee Bernd Heynemann.

 Fotos im Auftrag von Oberberg-Aktuell

Bericht Jürgen Lorenz

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