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67 Tore und 500 Zuschauer bei Hallenpremiere

Fotos im Auftrag von Oberberg-Aktuell

Ein actionreiches Spiel sahen die 500 Zuschauer in Nümbrecht

Bericht von Ole Remmers

Nümbrecht – Bundesligist TUSEM Essen war Eröffnungsgast in der in GWN-Arena umbenannten Nümbrechter Sporthalle und besiegte den Oberligisten SSV Nümbrecht nach einem munteren Spiel mit 26:41.

SSV Nümbrecht – TUSEM Essen 26:41 (10:17).

Stefan Ufer im Angriff gegen den Ex-Gummersbacher Ole Rahmel

Nach dem Lokalduell mit Erstligist VfL Gummersbach im Sommer war es den Nümbrechter Handballern als Gastgeber und den Gemeindewerken Nümbrecht (GWN) als  Ausrichter erneut gelungen ein Bundesligateam zu verpflichten. Der Traditionsverein TUSEM Essen war zu Gast in der Sporthalle Nümbrecht, deren Namensänderung in GWN-Arena heute gefeiert wurde. Dem Spiel vorausgegangen war ein buntes Rahmenprogramm bei dem unter anderem eine Dudelsackspielgruppe und die Einradfahrer ihr Können zeigten.

Um 17 Uhr begann dann das Spiel zwischen dem Oberligisten aus dem Homburgischen Land und dem Bundesligaaufsteiger aus Essen. Der SSV musste dabei auf Markus Bitzer, Patrick Martel und Andre Richikov verzichten. In das Spiel fanden die Nümbrechter, trotz eines 0:2-Rückstands, recht schnell. Vor allem Tim Hartmann fand in den ersten zehn Minuten immer wieder Lücken in der TUSEM-Defensive. So gestaltete sich das Spiel bis zum 5:6 ausgleichen. Anschließend vergrößerte Essen seinen Vorsprung schnell auf vier Treffer. Besonders der ehemalige Gummersbacher Ole Rahmel zeigte sich bei Tempogegenstößen treffsicher. Trotz eines Teamtimeouts durch SSV-Coach Alex Orlov machten die SSV-Spieler jetzt vermehrt technische Fehler und TUSEM konnte sich bis zur Halbzeit auf 10:18 absetzen. „Wir hatten leider immer wieder schwache Phasen“, sah Orlov keine durchweg konstante Leistung seiner Mannschaft.

Die Teams aus Nümbrecht und Essen

Im zweiten Durchgang nahm der TUSEM-Express richtig Fahrt auf. Angeführt von dem sehr treffsicheren Julius Kühn und dem inzwischen eingewechselten Rechtsaußen David Breuer zog Essen sukzessive weg. Dabei streuten die Profis auch immer wieder schöne Tricks ein: Eine Kempavariation von Rechtsaußen Breuer auf Rückraumlinks Kühn klappte sogar dreimal. Aber auch der oberbergische Oberligist ließ immer wieder sein Können aufblitzen. Vor allem Rückraumshooter Kevin Schieferdecker ließ es in der zweiten Hälfte mit sechs Treffern ordentlich krachen. Alex Orlov gab jetzt allen seinen Spielern

Konnte mit der Leistung seines Teams zufrieden sein: SSV-Trainer Alex Orlov

Einsatzzeiten und ließ den etatmäßigen Rückraumspieler Tim Hartmann in der Schlussphase sogar am Kreis spielen: „Wir haben einige Sachen ausprobiert und für die kommenden Ligaspiele einstudiert.“ In den Schlussminuten ließ die Konzentration beider Abwehrreihen gehörig nach und es entwickelte sich ein munteres Scheibenschießen zum standesgemäßen Endstand von 26:41.

In einer stets fair geführten Partie, die die Unparteiischen Hütt und Köpplin vor keine Probleme stellte, verdienten sich Julius Kühn und David Breuer auf Seiten der Gäste Bestnoten. SSV-Trainer Orlov wollte keinen Spieler herausheben: „Das war größtenteils eine gute Leistung der Mannschaft. Leider wurde unsere Ungeduld beim Torabschluss stets bestraft.“ Trotzdem geht der Coach optimistisch in die nächsten Aufgaben: „Was gegen einen Bundesligisten funktioniert, klappt auch gegen einen Oberligisten.“ Zufrieden sein können auch die Verantwortlichen der Stadtwerke und des SSV Handball: Rund 500 Zuschauer wurden in der GWN-Arena durch ein munteres Handballspiel gut unterhalten.

SSV Nümbrecht: Kevin  Schieferdecker (7), Tim Hartmann (5), Daniel Funk (5/1), Stefan Ufer (4), Björn Lefherz (2), Jacques Martel und Mario Weissner (1).

TUSEM Essen: Julius Kühn (11), David Breuer (9/2), Ole Rahmel (5), Felix Handschke und Hannes Lindt (je 4), Lasse Seidel (3), Fabian Böhm und André Kropp (je 2), Marcus Bouali und Simon Keller (je 1).

Zum originalen Bericht von Oberberg-Aktuell

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